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Dateianzeige für samba (8.0.0)

usr/share/doc/samba/samba.txt
Das Samba-Paket Dokumentation des Samba-Paketes fuer eisfair von Thomas Bork (E-MAIL tom@eisfair.net), zusammengestellt mit Hilfe von Ralf Koester (E-MAIL ralf@familie-koester.de). Die Dokumentation zu smbwebclient stammt von Marcus Hochhuth (E-MAIL marcus.hochhuth@web.de), die Dokumentation zu SAMBA_PRINTER_x_PDF_PERMS von Jan Mader (E-MAIL jan.mader@jan-mader.de) und die Dokumentation zu DFS von Raphael Gradenwitz (E-MAIL raphael@gradenwitz.ath.cx). Version 6.0.0 (stable) Copyrights/Paket-Ersteller Samba ist ein OpenSource-Projekt und unterliegt der GNU General Public Licence. Die Heimat von Samba im WWW ist http://www.samba.org Wer deutsche Dokumentationen bevorzugt, wird vielleicht bei http://www.samba.sernet.de fuendig. Fuer eisfair habe ich Teile von Samba als Paket implementiert. Aus dem rechtlichen Status von Samba leitet sich der rechtliche Status der Implementierung her: Samba steht unter der GPL. Ich gebe weder eine Garantie auf die Funktionsfaehigkeit des Samba-Paketes, noch hafte ich fuer Schaeden, z.B. Datenverlust, die durch den Einsatz des Samba-Paketes entstehen. Bitte unbedingt lesen: http://www.pwr.ch/produkte/linux/gpl-ger.html Einsatzgebiet Was ist Samba? Samba im Allgemeinen ist die Implementierung eines Server-Message-Block-(SMB-) Protokoll-Servers, der auf fast jeder existierenden Variante von Unix laufen kann. Microsoft-Clients koennen dieses Protokoll benutzen, um auf Datei- und Druck-Services zuzugreifen, die sich auf einem lokalen Unix-Rechner befinden, als waere dieser ein normaler Windows-Server. Folgende Funktionen werden dabei konkret geboten: * Samba kann als Freigabe-Server fungieren. Das bedeutet, ein Samba-Server bietet die Freigaben (Shares) an, die normalerweise ein Windows-Server anbietet. Eine Freigabe ist ein fuer bestimmte User freigebenes Verzeichnis mit einem definierten Freigabenamen auf dem Server. Dieser Dienst entspricht der Verzeichnis-Freigabe eines normalen Windows-Arbeitsplatzes. * Samba kann auf dem Server installierte Drucker bestimmten Usern zur Verfuegung stellen. Damit fungiert der Samba-Server auch als Print-Server in Windows- Umgebungen. Dieser Dienst entspricht der Drucker-Freigabe eines normalen Windows-Arbeitsplatzes. Es koennen Druckertreiber auf dem Samba-Server hinterlegt werden, die beim ersten Zugriff auf einen freigegebenen Drucker automatisch installiert werden. * Samba kann als WINS-Server dienen. Das bedeutet, dass Samba die Registrierung der NETBIOS-Namenszuordnungen in einem Windows-Netzwerk uebernehmen kann. * Samba kann als Primary Domain Controller (PDC) vergleichbar zu einem Windows- NT-Server eingesetzt werden. Wenn Samba als Domaenen-Controller arbeitet, werden Benutzer-Accounts der Domaene zentral verwaltet. Benutzer haben bei Anmeldung an der Domaene netzwerkweit Ihr Arbeitsprofil zur Verfuegung. * Samba bietet noch einige weitere Dienste in einem Windows-Netz an. Details kann man auf den oben genannten Internetseiten nachlesen. Zusammengefasst bietet Samba weitestgehend die Funktionalitaet eines Windows-(NT-4.0-)Servers. ACHTUNG Samba fuer eisfair beinhaltet nicht alle Bestandteile von Samba, sondern wurde auf die wichtigsten Bestandteile reduziert! Installation, Update und Konfiguration Installation und Update Das Samba-Paket wird derzeit wie jedes andere Paket ueber das eisfair- Setup-Menue installiert: Im Menue-Punkt Package administration waehlt man Install new package , dann Printer and File Services und hier das Paket Samba File Services Ueber die entsprechende Nummer aus und bestaetig mit Enter. Nachdem man die Infomationsdatei gelesen hat, beantwortet man die Frage Install (y/n)? mit "y". Nach dem Bestaetigen mit wird unmittelbar der Download gestartet. Sollte bereits eine fruehere Version installiert sein, so wird Samba angehalten, einige Sicherungsdateien werden angelegt und die alte Version wird bis auf fuer das Update relevante Dateien deinstalliert. Bei einem Update wird im Rahmen der Moeglichkeiten die alte Konfiguration uebernommen, dabei wird auf neue, geaenderte oder hinzugefuegte Variablen speziell hingewiesen. War Samba noch nicht installiert, wird eine Beispiel-Konfigurationsdatei erzeugt. Nach dem Download wird bei Neuinstallationen angeboten, die Konfigurationsdatei zu editieren. Die Konfigurationsdatei wird vom eingestellten Editor geoeffnet und ist zum Editieren bereit. Fuer einen ersten Start muss im Abschnitt "General Settings" unbedingt der Parameter SAMBA_WORKGROUP='WORKGROUP' angepasst werden. Hier wird die Arbeitsgruppe von Windows eingetragen. Hat man diese in seinem Windowsnetzwerk nicht geaendert, so steht hier bei deutschen Windows-Versionen "Arbeitsgruppe" und bei englischen Versionen "WORKGROUP". Nun speichert man die Aenderungen und verlaesst den Editor. Die Frage "Activate Samba configuration now (y/n)?" beantwortet man mit "y" und und bendet damit die Installation. Jetzt werden einige Warnungen angezeigt, weil vom Installationsskript vorsichtshalber noch einmal das Skript zum Beenden von Samba aufgerufen wird. Danach wird das Skript zum Starten von Samba aufgerufen - hierbei sollten keine Fehler auftauchen. Bevor man sich das erste Mal am Samba-Server anmelden kann, muessen alle User, die Zugriff haben sollen, als eisfair-System-User und als Samba-User angelegt werden! Siehe dazu Samba-User anlegen weiter unten. Ein anonymer Zugriff ist ohne manuelle Aenderungen nicht moeglich. Wer das Paket so manipuliert, dass ein anonymer Zugriff moeglich wird, muss damit rechnen, dass viele Dinge nicht mehr sauber funktionieren. Ich werde niemandem helfen, der das tut. Danach kommt der grosse Moment: Wir versuchen uns das erste Mal mit dem Samba-Server zu verbinden. Dazu wechseln wir z.B. im Windows-Explorer in die Netzwerkumgebung. Hier sollten wir als Server den Samba-Server mit dem Namen unseres eisfair-Servers sehen. Waehlen wir diesen an, so sollten wir ein Verzeichnis mit dem Namen "public" sehen. Wie man das Paket auf seine persoenlichen Beduerfnisse anpasst, sehen wir im naechsten Kapitel - der Beschreibung der Konfiguration. Konfiguration ueber das Samba-Service-Menue Die Konfiguration wird ueber das Samba-Service-Menue vorgenommen. Hierhin gelangt man, wenn man sich als User "eis" an der Konsole anmeldet, bzw. wenn man sich als User "root" an der Konsole anmeldet und hinterher "setup" eingibt. Weiter geht es mit Service administration Samba Folgende Punkte stehen zur Auswahl: 1: Read Samba Documentation 2: Samba Configuration Handling 3: Samba User Handling 4: Samba Server Handling 5: Samba Domain Handling 6: SMB Filesystem Handling 7: Send Message to SMB Hosts 0: Exit Samba-Service-Menue Punkt 1: Read Samba Documentation Um sich vor der Konfiguration erst einmal einen Ueberblick ueber die Moeglichkeiten des Samba-Paketes zu verschaffen, waehlt man 1: Read Samba Configuration Mit diesem Menue-Punkt wird die hier vorliegende Dokumentation zum Lesen mit dem vom User konfigurierten Pager geoeffnet. Samba-Service-Menue Punkt 2: Samba Configuration Handling Um die grundlegenden Samba-Funktionen zu konfigurieren, waehlt man 2: Samba Configuration Handling und hier Edit Samba Configuration Die auftauchende Frage Since there is no eisfair configuration tool, you must edit the eisfair configuration file /etc/config.d/samba with the editor joe. You can get help by joe if you press 'Ctrl-K H'. Continue (y/n)? beantwortet man mit "y". Damit befindet man sich dann im Editor joe und editiert damit die Datei /etc/config.d/samba Die verschiedenen Abschnitte dieser Datei werden im Folgenden beschrieben: Abschnitt "General Settings": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # General Settings # # Minimum requirement if SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' is to change # SAMBA_WORKGROUP to workgroup name of your windows clients! # #------------------------------------------------------------------------------ und beinhaltet 2 Variablen: START_SAMBA Um Samba bei jedem Neustart automatisch starten zu lassen, muss die Variable START_SAMBA den Wert "yes" erhalten. Wenn START_SAMBA='no' ist, muss Samba von Hand gestartet werden. Dazu ist im eisfair-Setup-Menue Service administration auszuwaehlen, dann Samba dann Samba Server Handling und hier Start Samba oder auf der Befehlszeile /etc/init.d/samba forcestart einzugeben. Standardeinstellung: START_SAMBA='yes' SAMBA_WORKGROUP Damit die Freigaben in der unter Windows definierten Arbeitsgruppe sichtbar werden (wo diese auf dem Client eingestellt wird, kann man in der Dokumentation seines Windows-Systems nachlesen), muss die Arbeitsgruppe fuer Samba mit der unter Windows definierten Arbeitsgruppe uebereinstimmen. Wenn also unter Windows die Arbeitsgruppe "WORKGROUP" heisst, muss diese Variable folgendermassen definiert werden: SAMBA_WORKGROUP='WORKGROUP' Standardeinstellung: SAMBA_WORKGROUP='WORKGROUP' Abschnitt "Samba Manual Configuration": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Manual or Automatic Configuration # # Manual or Automatic Configuration of Shares and Printers # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * If you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION to 'no', the Settings * # * in the Section 'Samba Advanced Configuration/Samba Shares' and * # * in the Section 'Samba Advanced Configuration/Samba Printers' and * # * in the Section 'Samba Advanced Configuration/Samba Mounts' * # * don't have an Effect! * # * * # ******************************** ATTENTION ******************************* # # If you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no', following Shares automatically # created for you: # # - a share with your eisfair-username and full access only for you # - a share 'public' with full access for all eisfair-users # - an unvisible share 'all' with full access for user root # for the whole filesystem # - shares for your printers in /etc/printcap, if lprng is installed # - a printer share for eisfax printer, if eisfax is installed # - a printer share for pdf printing, if ghostscript is installed # #------------------------------------------------------------------------------ und beinhaltet nur eine Variable, die es aber in sich hat: SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION Um so wenig wie moeglich falsch zu machen, kann man eine automatische Konfiguration von Samba durchfuehren lassen. Wenn dazu SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' konfiguriert ist, werden automatisch folgende Freigaben erstellt: 1. Eine Freigabe mit dem entsprechenden Samba-Usernamen und vollen Rechten fuer jeden User, der sich bei Samba anmeldet und natuerlich vorher als eisfair- und Samba-User angelegt wurde (siehe entsprechenden Punkt in der Dokumentation). Diese Freigabe gibt das Heimat-Verzeichnisses des entsprechenden Users frei, also /home/. 2. Eine Freigabe mit dem Namen "public" und vollen Rechten fuer alle angelegten Samba-User. Das dazugehoerige Verzeichnis findet sich unter /public und wird bei Installation oder Update des Paketes automatisch angelegt, wenn es noch nicht existiert. 3. Eine unsichtbare Freigabe mit dem Namen "all" und vollen Rechten fuer den/die als "root" angemeldeten User. Ueber diese Freigabe hat man Zugriff auf das gesamte Dateisystem von eisfair, deshalb haben nur spezielle Benutzer darauf Zugriff und die Freigabe wird in der Netzwerkumgebung nicht angezeigt. Dieses Verzeichnis ist folgendermassen zu erreichen: Unter Start/Ausfuehren gibt man \\eisfair\all ein, wobei "eisfair" mit dem Namen zu ersetzen ist, den Ihr bei der Konfiguration der boot.txt als Inhalt der Variablen HOSTNAME angegeben habt. 4. Es werden alle unter eisfair eingerichteten Drucker automatisch fuer alle registrierten Samba-Benutzer freigegeben. Dazu ist es allerdings vorher notwendig, das Paket LPRng von mir zu installieren: Package administration Install new package Printer / File Services LPRng Print Services Die Einrichtung der von Samba freigegebenen Drucker auf Windows-Clients wird in Abschnitt 5 beschrieben. 5. Bei installiertem eisfax-Paket wird automatisch die dafuer notwendige Druckerfreigabe erzeugt. Die Einrichtung der von Samba freigegebenen Drucker auf Windows-Clients wird in Abschnitt 5 beschrieben. 6. Bei installiertem Ghostscript-Paket wird automatisch eine Drucker-Freigabe fuer einen PDF-Drucker erzeugt, der von den Windows-Clients aus dafuer verwendet werden kann, aus jeder druckfaehigen Anwendung heraus PDF-Dateien zu erzeugen. Die Einrichtung der von Samba freigegebenen Drucker auf Windows-Clients wird in Abschnitt 5 beschrieben. Abschnitt "Samba Advanced Configuration": Dieser Abschnitt wird eingeleitet mit: #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration # # Please don't use this, if you are not very familar with Samba! # Support for this Section is not available! # # Special General Settings # and # Individual Configuration of Shares and Printers # #------------------------------------------------------------------------------ Es gibt auf unbestimmte Zeit keinen Support fuer diese Sektion. Wer hier Veraenderungen vornimmt, sollte also genau wissen, was er tut! Fuer die Spezialisten von Samba sei erwaehnt, dass auch hier nur eine kleine Anzahl an Variablen gesetzt werden kann. Die Standardeinstellungen der automatischen Konfiguration mittels SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' reichen ueblicherweise aus, um Samba in einer kleinen Windows-Arbeitsgruppe laufen zu lassen. Abschnitt "Samba Advanced Configuration/Special General Settings": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/Special General Settings #------------------------------------------------------------------------------ ACHTUNG Die Einstellungen in diesem Abschnitt wirken sich sowohl bei SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' als auch bei SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' aus! SAMBA_COMPAT Kompatibilitaetseinstellung fuer sehr alte und unsichere Clients und Server. Neuere Samba-Versionen erhoehen nach und nach die Sicherheit mit sehr viel restriktiveren Einstellungen. Das kann zu Problemen bei der Verbindung mit alten Clients und Servern fuehren. Wenn SAMBA_COMPAT='yes' konfiguriert wird, werden spezielle Optionen gesetzt, um Verbindungen von diesen alten Clients und zu diesen alten Servern zuzulassen. Dabei ist zu beachten, dass man dadurch seinen Server sehr viel angreifbarer macht. Es sollte also zuerst immer erst versucht werden, mit der Standardeinstellung 'no' zu leben und zu testen, ob alles normal funktioniert. Leider gibt es dabei einen Haken: Wenn die Standardeinstellung SAMBA_COMPAT='no' gesetzt ist, loescht Samba unter Umstaenden den alten Lanman-Hash (LM), der von Versionen von Windows bis zu Windows Me verwendet wird. Er wird nur aus Gruenden der Abwaertskompatibilitaet auch von neueren Windows-Versionen unterstuetzt, aber fuer die Authentifizierung von Konten nicht verwendet. Gibt es in der Samba-Passwort-Datenbank einen Lanman-Hash, ist SAMBA_COMPAT='no' und wird das Samba-Passwort geaendert, so wird das Lanman-Passwort geloescht und es existiert nur noch ein NTLM-Passwort. Damit ist dann von einem alten Client keine Anmeldung mehr moeglich, wenn der nur LM kann, bis wieder SAMBA_COMPAT='yes' und das Samba-Passwort neu gesetzt wurde. Standardeinstellung: SAMBA_COMPAT='no' SAMBA_INSECURE Unsichere Einstellung, alle Interfaces und alle Netze erlaubt. Mit diesem Parameter wird ein unsicheres Verhalten von Samba eingestellt. Damit werden Verbindungen auf allen Interfaces und aus allen Netzen akzeptiert. Das ist zur Zeit die einzige Moeglichkeit, einen eisfair- Samba-Server mit DHCP zu betreiben. Normalerweise ermittelt und beruecksichtigt Samba beim Erstellen einer neuen Konfiguration die konfigurierten Interfaces (Netzwerkkarten) aus den Grundeinstellungen von eisfair. Es werden also automatisch Verbindungen auf allen diesen Netzwerkkarten zugelassen. Dieses Verhalten konnte bisher nur mit den Optionen SAMBA_INTERFACES und SAMBA_TRUSTED_NETS beeinflusst werden. Wenn eisfair aber keine feste IP-Adresse hat und sich diese per DHCP-Client zuweisen laesst, ist diese Art der Konfiguration nicht moeglich und es muss SAMBA_INSECURE='yes' gesetzt werden, damit Samba konfiguriert und gestartet werden kann. Diese Einstellung bewirkt, dass Samba sich an alle gefundenen Interfaces bindet und den Zugriff aus allen Netzen erlaubt. Dabei werden die Einstellungen in SAMBA_INTERFACES und SAMBA_TRUSTED_NETS sowie die Einstellungen zu IP-Adressen und Netzen aus der base ignoriert. Aus Sicherheitsgruenden empfehle ich, dem eisfair-Server immer eine feste IP-Adresse zuzuordnen und DHCP bei einem Server nicht zu verwenden! Standardeinstellung: SAMBA_INSECURE='no' SAMBA_INTERFACES Auf welchen Interfaces (Netzwerkkarten) soll Samba ansprechbar sein? Mit diesem Parameter wird eingestellt, auf welchen Interfaces Samba auf Anforderungen reagiert. Samba ermittelt und beruecksichtigt beim Erstellen einer neuen Konfiguration die konfigurierten Interfaces (Netzwerkkarten) aus den Grundeinstellungen von eisfair. Es werden also automatisch Verbindungen auf allen diesen Netzwerkkarten zugelassen. Moechte man bei mehreren Netzwerkkarten Samba aber nur auf einem oder einigen dieser Interfaces laufen lassen, so sind diese hier einzutragen. Die Angabe hat dabei in der Form IP/NETMASK zu erfolgen, also z.B.: SAMBA_INTERFACES='192.168.6.1/255.255.255.0' Mehrere Eintraege sind durch ein Leerzeichen zu trennen. Diese Angaben sollten unbedingt mit /etc/config.d/base und den dortigen Eintraegen in IP_ETH_x_IPADDR IP_ETH_x_NETMASK verglichen werden, da Samba bei falscher Angabe nicht mehr startet! Die Einstellungen hier werden ignoriert, wenn SAMBA_INSECURE auf 'yes' gesetzt ist. Standardeinstellung: SAMBA_INTERFACES= SAMBA_TRUSTED_NETS Von welchen Netzen aus ist der Zugriff auf Samba gestattet? Mit diesem Parameter wird eingestellt, welche Netze auf Samba zugreifen duerfen. Samba ermittelt und beruecksichtigt beim Erstellen einer neuen Konfiguration die internen Netze aus den Grundeinstellungen von eisfair. Aus Sicherheitsgruenden wird nur Rechnern aus diesen Netzen ein Zugriff gestattet. Sollen Rechner aus anderen Netzen zugreifen duerfen, muessen diese hier gesondert konfiguriert werden. Es reicht dabei aus, nur die zusaetzlichen Netze anzugeben. Die Angabe hat in der Form NETZWERKNUMMER/ANZAHL-DER-GESETZTEN-BITS-IN-NETMASK zu erfolgen, also z.B. fuer Netze der Form 192.168.x.0: SAMBA_TRUSTED_NETS='192.168.6.0/24' Die Einstellungen hier werden ignoriert, wenn SAMBA_INSECURE auf 'yes' gesetzt ist. Standardeinstellung: SAMBA_TRUSTED_NETS= SAMBA_DEBUGLEVEL Hier kann man den Grad der Anzahl der Fehlermeldungen der Samba- Programme einstellen. Es kann ein Level von 0-10 angegeben werden, wobei maximal 3 eingestellt werden sollte. Das ist nur erforderlich, wenn Schwierigkeiten auftreten. Mit den Meldungen unter /var/log/log.smbd und /var/log/log.nmbd laesst sich der Fehler dann oft besser eingrenzen. Bei SAMBA_DEBUGLEVEL='3' und hoeher wird beim Zugriff auf Verzeichnis-Freigaben eine NETBIOS-Nachricht mit von Samba ermittelten Daten an den zugreifenden Rechner versendet: %T ) Datum/Zeit %d ) PID des Servers %v ) Samba-Version %h ) (Internet)Hostname des Servers %L ) NETBIOS-Name des Servers %N ) NIS Heimat-Verzeichnis %p ) Pfad des NIS-Heimatverzeichnisses %R ) Ausgehandeltes Protokoll-Level %S ) Name der aktuellen Freigabe %P ) Hauptverzeichnis der aktuellen Freigabe %U ) Vom Client angeforderter Benutzername %G ) Primaere Gruppe des angeforderten Benutzers %u ) Name des effektiven Benutzers %g ) Primaerer Gruppenname des effektiven Benutzers %H ) Heimatverzeichnis des effektiven Benutzers %I ) IP Adresse des Client-Rechners %M ) (Internet)Hostname des Client-Rechners %m ) NETBIOS-Name des Client-Rechners %a ) Betriebssystem des Client-Rechners Bei der Erzeugung von PDF-Dateien werden in der Benachrichtigung per NETBIOS-Nachricht Debug-Informationen zur Ermittlung des Dokumentnamens mit angezeigt. Ohne diese Informationen kann ich bei Problemen nicht weiterhelfen, meldet Euch deswegen mit dem genauen Wortlaut in der Newsgroup. Ich rate dringend davon ab, Samba mit einem Debuglevel groesser 0 zu betreiben, wenn alles zufriedenstellend laeuft. Das Schreiben der Informationen kostet sehr viel Performance! Ausserdem soll bestimmt nicht jeder die von Samba ermittelten Informationen lesen. Die Einstellung ist fuer Administratoren zum Debuggen in einer ruhigen Minute gedacht! Standardeinstellung: SAMBA_DEBUGLEVEL='0' SAMBA_MASTERBROWSER Samba als Masterbrowser: 'yes' oder 'no' Da der eisfair-Rechner bei vielen durchgehend laeuft, ist es mitunter sinnvoll, ihn auch als Masterbrowser einzusetzen. Ein Masterbrowser ist in Windowsnetzwerken der Rechner, der eine Liste aller verfuegbaren SMB-Server fuehrt, wozu alle Rechner mit aktivierter Datei- und Druckerfreigabe gehoeren. Die Windows-Clients erfahren also vom Masterbrowser, welche Rechner mit aktivierter Datei- und Druckerfreigabe sich im Netzwerk befinden. In Netzwerken mit einem NT-Server sollte man lieber NT diese Aufgabe ueberlassen. In Netzwerken mit ein paar WIN9x-Rechnern kann eisfair diese Aufgabe problemlos uebernehmen. Bei SAMBA_MASTERBROWSER='yes' gewinnt eisfair die Wahl zum Masterbrowser gegen alle anderen Windowsmaschinen. Standardeinstellung: SAMBA_MASTERBROWSER='no' SAMBA_WINSSERVER Samba als WINS-Server: 'yes' oder 'no' Um NETBIOS-Namen in Windows-Netzen aufzuloesen, gibt es zwei Moeglichkeiten. Die erste benutzt eine statische Aufloesung mit der Datei lmhosts und ist wie die DNS-Namensaufloesung mit der Datei hosts schwer zu pflegen. Deshalb wurde von Microsoft WINS entwickelt: W indows I nternet N ame S ervice WINS hat den Vorteil, dass die NETBIOS-Namensaufloesung per gerichteter Anfrage an einen WINS-Server passiert und nicht durch Broadcasts. Die WINS-Datenbank wird vom Server dynamisch aufgebaut, hat aber den Nachteil, dass der Server in den TCP/IP-Protokolleigenschaften auf jedem Client eingetragen werden muss. Samba hat diesen Server teilweise implementiert und damit steht er eisfair auch zur Verfuegung. Um eisfair als WINS-Server zu betreiben, ist SAMBA_WINSSERVER='yes' zu setzen und auf den Windows-Clients in den TCP/IP- Protokolleigenschaften der Netzwerkkarte unter /Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Netzwerk/Lasche Konfiguration/ TCP/IP auf der Lasche WINS-Konfiguration "WINS-Aufloesung aktivieren" auszuwaehlen. Unter WINS-Server Suchreihenfolge ist dabei die IP-Adresse des eisfair- Rechners zu hinterlegen, welche mit "Hinzufuegen" uebernommen werden muss. Obwohl man hier nur die Wahl zwischen WINS ODER DHCP hat, entbindet die Angabe der IP-Adresse des eisfair-WINS-Servers nicht von einer korrekten TCP/IP-Konfiguration, entweder ueber Angabe der IP-Adresse jedes Clients oder ueber DHCP. In Netzwerken mit einem NT-Server, auf dem der WINS-Serverdienst aktiviert ist, sollte man lieber NT diese Aufgabe ueberlassen. Aber in Netzwerken mit ein paar WIN9x-Rechnern kann auch eisfair diese Aufgabe problemlos uebernehmen. SAMBA_WINSSERVER='yes' aktiviert diese Funktion (benoetigt SAMBA_EXTWINSIP=''). Standardeinstellung: SAMBA_WINSSERVER='no' SAMBA_WINSHOOK (benoetigt SAMBA_WINSSERVER='yes') Fuehre Aktionen aus, wenn sich ein WINS-Client registriert: 'yes' oder 'no' Wenn sich ein Client bei einem auf eisfair laufenden WINS-Server registriert, koennen daraufhin spezielle Aktionen ausgeloest werden. Voraussetzung fuer die Ausfuehrung dieser speziellen Aktionen ist die Aktivierung dieser Variable mittels SAMBA_WINSHOOK='yes', ein auf eisfair laufender WINS-Server, ein Client, der darauf konfiguriert wurde, sich beim eisfair-WINS-Server zu registrieren, sowie die weiter unten folgenden Aktionen, die nach Bedarf aktiviert werden muessen. Achtung: Es liegen bisher keine Erfahrungen vor, welche Last die folgenden Funktionen in einem grossen Netzwerk mit vielen Clients verursachen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Szenario einen Server in die Knie zwingen kann: Zum Arbeitsbeginn um 8 Uhr morgens melden sich 250 Clients gleichzeitig bei einem eisfair-Server an, der als PDC arbeitet. 250 Clients ziehen sich parallel ihr Profil vom Server, registrieren sich beim WINS-Server, worauf 250 Nachrichten versendet werden. Nebenbei wird jeder Client bei dem DNS-Server Bind registriert. Eventuell erhalten diese 250 Clients ihre IP-Adresse von einem DHCP- Server auf eisfair und es laufen nebenbei noch einige andere Dienste... Bei Problemen solltet Ihr diese Funktionen deaktivieren, bevor Ihr Euch in der Newsgroup wegen ploetzlich auftretender Probleme beschwert. Standardeinstellung: SAMBA_WINSHOOK='no' SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE_SEND (benoetigt SAMBA_WINSSERVER='yes' und SAMBA_WINSHOOK='yes') Sende SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE: 'yes' oder 'no' Wenn diese Variable auf 'yes' gesetzt ist, wird auf WINS-Clients, die sich am eisfair-WINS-Server registrieren, die in SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE definierte Nachricht ausgegeben. Da einige Zeit vergeht, bis der Client nach dem Laden des Netzwerk-Stacks den Nachrichtendienst gestartet hat, wird die Meldung erst 60 Sekunden nach der Registrierung beim WINS-Server versendet. Voraussetzung ist die Aktivierung dieser Variable mittels SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE_SEND='yes', ein auf eisfair laufender WINS-Server (SAMBA_WINSSERVER='yes'), ein Client, der darauf konfiguriert wurde, sich beim eisfair-WINS-Server zu registrieren, ein aktivierter Nachrichtendienst auf dem Client, sowie die Moeglichkeit, Meldungen an den Nachrichtendienst zu versenden (ein eventuell installierter Paketfilter auf dem Client muss das zulassen). Beachtet dabei, dass in Windows Vista/7/8 kein Nachrichtendienst mehr von Microsoft geliefert wird! Standardeinstellung: SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE_SEND='no' SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE (benoetigt SAMBA_WINSSERVER='yes', SAMBA_WINSHOOK='yes' und SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE_SEND='yes') Diese Nachricht wird bei der Registrierung eines WINS-Clients beim eisfair-WINS-Server auf diesem Client mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben, wenn die Variable SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE_SEND auf 'yes' gesetzt ist. Der Nachrichtendienst ist auf Windows-NT, Windows-2000 und Windows XP normalerweise aktiviert und muss anderenfalls nachinstalliert/aktiviert werden. Unter Windows-9x-Clients wie Windows 98 oder Windows Me muss dazu das Programm WinPopUp laufen. Unter Windows Vista/7/8 existiert kein Nachrichtendienst mehr! Beachtet die Voraussetzungen und die Warnung unter SAMBA_WINSHOOK Standardeinstellung: SAMBA_WINSHOOK_MESSAGE='Welcome to eisfair server' SAMBA_WINSHOOK_DNSUPDATE (benoetigt SAMBA_WINSSERVER='yes' und SAMBA_WINSHOOK='yes') Registriere WINS-Clients beim DNS-Server Bind: 'yes' oder 'no' Wenn auf eisfair das Paket Bind als DNS-Server laeuft, koennen WINS-Clients dort automatisch registriert werden (mit ens als DNS-Server funktioniert das nicht). Dazu ist SAMBA_WINSHOOK_DNSUPDATE='yes' zu setzen. Beachtet die Voraussetzungen und die Warnung unter SAMBA_WINSHOOK Standardeinstellung: SAMBA_WINSHOOK_DNSUPDATE='no' SAMBA_EXTWINSIP (benoetigt SAMBA_WINSSERVER='no') Die IP-Adresse des externen WINS-Servers fuer Samba Wenn man, wie oben bereits erwaehnt, in Netzwerken mit einem NT-Server arbeitet, sollte man diesem die Aufgabe ueberlassen, die WINS-Datenbank zu verwalten. Dabei kann man eisfair als WINS-Client konfigurieren. Der eisfair-Rechner versucht dann, sich bei dem konfigurierten WINS-Server zu registrieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass eisfair nicht gleichzeitig als Server und Client konfiguriert werden kann - die Optionen SAMBA_WINSSERVER='yes' und SAMBA_EXTWINSIP='IP-Adresse' schliessen einander also aus und werden bei der Ueberpruefung der Konfiguration bemaengelt! Wenn man den eisfair-Rechner als WINS-Client betreiben moechte, muss man ihm die IP-Adresse des externen WINS-Servers bekanntmachen, bei dem er sich registrieren soll. Hier ein Beispiel mit der IP-Adresse 192.168.6.11: SAMBA_EXTWINSIP='192.168.6.11' In diesem Modus arbeitet Samba ausserdem als WINS-Proxy. Das ist von Vorteil, wenn sich nicht nur WINS-Clients im Netzwerk befinden, der WINS-Server in einem anderen Netzwerk liegt und nicht per Broadcast erreichbar ist und die Nicht-WINS-Clients aber eine NETBIOS-Namensaufloesung benoetigen. Hierbei faengt der eisfair-Rechner Broadcasts der Nicht-WINS-Clients auf, fragt den eingetragenen WINS-Server ab und schickt die Antwort per Broadcast an den anfragenden Rechner. Standardeinstellung: SAMBA_EXTWINSIP= SAMBA_START_MESSAGE_SEND Sende SAMBA_START_MESSAGE: 'yes' oder 'no' Wenn diese Variable auf 'yes' gesetzt ist, wird beim Starten von Samba die in SAMBA_START_MESSAGE definierte Nachricht auf allen SMB-Hosts mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben (siehe auch SAMBA_START_MESSAGE). Da das bei grossen Netzwerken mit vielen Clients sehr lange dauern kann und Netzwerkbandbreite braucht, wurde als Voreinstellung 'no' definiert. Standardeinstellung: SAMBA_START_MESSAGE_SEND='no' SAMBA_START_MESSAGE Diese Nachricht wird beim Starten des Samba-Servers auf allen SMB-Hosts mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben, wenn die Variable SAMBA_START_MESSAGE_SEND auf 'yes' gesetzt ist. Der Nachrichtendienst ist auf Windows-NT, Windows-2000 und Windows XP normalerweise aktiviert und muss anderenfalls nachinstalliert/aktiviert werden. Unter Windows-9x-Clients wie Windows 98 oder Windows Me muss dazu das Programm WinPopUp laufen. Unter Windows Vista/7/8 existiert kein Nachrichtendienst mehr! Standardeinstellung: SAMBA_START_MESSAGE='eisfair Samba Server is up now ...' SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_SEND Sende SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE: 'yes' oder 'no' Wenn diese Variable auf 'yes' gesetzt ist, wird beim Herunterfahren von Samba die in SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE definierte Nachricht auf den in SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_HOSTS definierten SMB-Hosts mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben (siehe auch SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE). Da das bei grossen Netzwerken mit vielen Clients sehr lange dauern kann und Netzwerkbandbreite braucht, wurde als Voreinstellung 'no' definiert. Standardeinstellung: SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_SEND='no' SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE (benoetigt SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_SEND='yes') Diese Nachricht wird beim Stoppen des Samba-Servers auf den in SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_HOSTS definierten SMB-Hosts mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben, wenn die Variable SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_SEND auf 'yes' gesetzt ist. Der Nachrichtendienst ist auf Windows-NT, Windows-2000 und Windows XP normalerweise aktiviert und muss anderenfalls nachinstalliert/aktiviert werden. Unter Windows-9x-Clients wie Windows 98 oder Windows ME muss dazu das Programm WinPopUp laufen. Unter Windows Vista/7/8 existiert kein Nachrichtendienst mehr! Standardeinstellung: SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE='eisfair Samba Server is going down now ...' SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_HOSTS (benoetigt SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE='yes') Sende SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE an Hosts: 'all' oder 'active' Hier gibt man an, an welche Rechner die SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE versendet werden soll. Moegliche Eintraege sind: all : Alle SMB-Hosts im Netzwerk. active: Alle SMB-Hosts im Netzwerk mit aktiven SMB-Verbindungen zu eisfair. Wer hier 'active' auswaehlt, sollte sich darueber im Klaren sein, dass ein Client, der ueber das Windows-Netzwerk eine Datei auf eisfair bearbeitet und dabei lange Pausen einlegt, irgendwann in einen Timeout laeuft und die Verbindung nicht mehr aktiv ist! Samba auf eisfair deklariert eine solche Verbindung nach 60 Minuten fuer tot und trennt sie, was bei modernen Windows-Clients keine Probleme verursacht, da beim Speichern einfach wiederverbunden wird. Wurde die Verbindung aber von eisfair oder vom Client wegen zu hohem Timeout getrennt, erhaelt dieser Client keine Nachricht! Standardeinstellung: SAMBA_SHUTDOWN_MESSAGE_HOSTS='all' SAMBA_LOCALIZATION Da Windows-Clients in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Codepages benutzen (per chcp in der DOS-Box kann man die verwendete Codepage anzeigen lassen), muss dem Samba-Server diese Codepage bekanntgemacht werden. Die Angabe dieser Codepages (client codepage =) wird von Samba benutzt, um ankommende Dateinamen von der DOS-Codepage auf den verwendeten UNIX-Zeichensatz (character set =) umzusetzen. In der Konfigurationsdatei kann man folgende Werte einstellen, die wie folgt umgesetzt werden: Einstellung Sprachraum character set client codepage US Amerika - 437 ISO8859-1 Western Europe iso8859-1 850 ISO8859-2 Eastern Europe iso8859-2 852 ISO8859-5 Russian Cyrillic iso8859-5 866 ISO8859-7 Greek iso8859-7 737 ISO8859-15 Western Europe iso8859-15 850 UTF8 Western Europe UTF-8 unicode Da wir uns in Deutschland befinden, muss man eigentlich nur wissen, dass hier die Einstellung ISO8859-15 fuer den EURO bzw. ISO8859-1 fuer Deutsch ohne Euro-Zeichen vorgenommen werden kann. Bei Systemen, die mit einem neueren Installer aufgesetzt wurden, laeuft das System an sich mit UTF-8 und genau so sollte Samba dann auch eingestellt werden. Standardeinstellung: SAMBA_LOCALIZATION='ISO8859-15' SAMBA_PDC Soll SAMBA als Primary Domain Controller arbeiten: 'yes' oder 'no' Wenn diese Variable auf 'yes' gesetzt ist, stellt Samba die Funktionen eines Primary Domain Controllers (PDC), vergleichbar zu einem Windows-NT-4.0-Server-PDC, fuer Windows-9x-, Windows-2000-, Windows-XP-Professional-, Windows-7- und Windows-8-Clients zur Verfuegung. Die Home-Versionen der Microsoft-Betreibs-Systeme werden dabei nicht unterstuetzt, da sie von Microsoft kuenstlich beschnitten wurden! Die Active-Directory-Funktionen der Windows-Server werden von meinem Samba-Paket bisher nicht unterstuetzt! Will man Samba als PDC nutzen, ist folgende Vorgehensweise notwendig: 1. Der Benutzer "root" wurde als Samba-Benutzer angelegt. Davon kann man sich im Samba-Service-Menue mittels Samba User Handling List Samba User ueberzeugen. Hier die Ausgabe von meinem eisfair-Rechner: List Samba Users User Uid Password Active root 0 set yes tb 2001 set yes test 2003 set yes Press ENTER to continue 2. In der Datei /etc/user.map wird der Benutzer "Administrator" der Workstation auf den Benutzer "root" gemappt. Wenn nicht gegen einen externen Passwortserver authentifiziert wird, sieht das so aus: root = "Administrator" Wenn gegen einen externen Passwortserver authentifiziert wird, muss die Domaene vor dem Windows-Usernamen angegeben werden: root = "DOM\Administrator" Die Datei /etc/user.map wird aus der Samba-Konfiguration heraus erzeugt. Wenn in der /etc/user.map der obige Eintrag fehlt, habt Ihr etwas falsch gemacht. Siehe auch SAMBA_USERMAP_N 3. Samba laeuft noch im Arbeitsgruppen-Modus (SAMBA_PDC='no'). 4. Jetzt benennt man als "Administrator" temporaer die Arbeitsgruppe auf den Clients um (z.B. in TESTGROUP), weil es zu Schwierigkeiten kommt, wenn der Name der Arbeitsgruppe, in der man sich befindet und der Name der Domaene, in die man wechseln moechte, identisch sind. Dabei wird man aufgefordert, den Client neu zu starten, was auch unbedingt erforderlich ist. 5. Jetzt erst setzt man SAMBA_PDC='yes' und hinterlegt in der Variable SAMBA_WORKGROUP den gewuenschten Domaenen-Namen, z.B. SAMBA_WORKGROUP='DOMAIN'. 6. Nachdem die neue Konfiguration aktiviert wurde, muss folgende Meldung in /var/log/log.nmbd auftauchen: Samba server XXX is now a domain master browser for workgroup YYY on subnet ZZZ. Dabei stehen XXX, YYY und ZZZ fuer Eure individuelle Konfiguration. 7. Jetzt trennt man alle eventuell geoeffneten Freigaben und gemappten Laufwerke, da diese eine erfolgreiche Integration in die Domaene verhindern. Dazu oeffnet man eine DOS-Box, indem man unter Start/Ausfuehren command eingibt und dort folgenden Befehl ausfuehrt: net use * /delete 8. Man kann nun als Benutzer "Administrator" unter Windows die Workstation zur Domaene hinzufuegen: Per Rechtsklick auf Arbeitsplatz/Eigenschaften/Netzwerkidentifikation/Eigenschafte n (Beispiel Windows 2000) oder Arbeitsplatz/Eigenschaften/Computername/Aendern (Beispiel Windows XP Professional) definiert man, dass diese Workstation ein Mitglied der Domaene YYY (siehe oben, jetzige Einstellung von SAMBA_WORKGROUP) sein soll. Bei der Abfrage Geben Sie Namen und Kennwort eines Kontos mit der Berechtigung dieser Domaene beizutreten ein. gibt man einfach "Administrator" und das entsprechende Passwort von "root" an (da in der Datei /etc/user.map der Benutzer "Administrator" auf "root" umgesetzt wird, wenn Ihr Euch an die Beschreibung gehalten habt) und erhaelt, wenn man alles richtig gemacht hat, die nette Bestaetigung: "Willkommen in der Domaene YYY." (siehe oben) 9. Es wurde von Samba automatisch ein Maschinenkonto fuer die Workstation erzeugt, wovon man sich im Samba-Service-Menue ueberzeugen kann: Samba Domain Handling Samba PDC Workstation Configuration (NT, 2000, XP) List Samba Workstations 10. Aus der Ereignisanzeige/System des Windows-Clients: Dieser Computer wurde erfolgreich "domain" hinzugefuegt: "YYY". YYY steht fuer Euren Domaenen-Namen. 11. Nach einem Neustart kann man sich als angelegter Samba-Benutzer an der Domaene anmelden und gibt dabei bei "Anmelden an" nicht den lokalen Rechner an, sondern die Domaene. Windows-Benutzer, die in der Datei /etc/user.map auf andere Samba-Benutzer umgesetzt werden, muessen dabei das Passwort des Benutzers eingeben, auf den sie umgesetzt werden! Siehe auch SAMBA_USERMAP_N 12. Startet Samba das erste Mal als PDC, so wird eine eindeutige SID (Security ID) fuer diesen PDC erzeugt. Diese SID identifiziert die Domaene eindeutig. Bei Integration von Clients in die Domaene wird diesen die SID zugeordnet. Daraus ergibt sich, dass es nicht ausreicht, einen Client als Domaenenmitglied einfach identisch zu benennen, um wieder in die Domaene zu kommen, da der Client diese SID nicht kennt. Das ist aus Sicherheitsgruenden absolut sinnvoll! Setzt man bei irgendwelchen Tests spaeter einmal SAMBA_PDC='no' und danach wieder SAMBA_PDC='yes', kann es passieren, dass wiederum eine eindeutige SID generiert wird, welche von der vorigen abweicht. Das Ergebnis ist verheerend: Kein Client kommt mehr in die Domaene, da die Clients ihren PDC mit einer anderen SID assoziieren. Es ist in diesem Fall notwendig, alle Clients wieder neu in die Domaene zu integrieren. Das gleiche Problem ergibt sich auch bei einer Namensaenderung des PDC, also genau dann, wenn man den Hostnamen des eisfair-Rechners aendert! Man kann das Problem umgehen, indem man vor Aenderung von SAMBA_PDC='yes' auf SAMBA_PDC='no' und vor einer Namensaenderung die SID abspeichert und nach Aenderung von SAMBA_PDC='no' auf SAMBA_PDC='yes' oder Aenderung des Namens wieder in Samba einliest. Siehe dazu Save Samba SID to /root/MACHINE.SID und Restore Samba SID from /root/MACHINE.SID Wenn Samba als PDC laeuft, werden statische Group-Mappings eingerichtet (dynamische Mappings werden von mir noch nicht unterstuetzt). Die Namen der Windows-Gruppen sind dabei von den Spracheinstellungen des Samba-Paketes abhaengig. Bei SAMBA_LOCALIZATION='ISO8859-15' oder SAMBA_LOCALIZATION='ISO8859-1' oder SAMBA_LOCALIZATION='UTF-8' werden folgende Namen verwendet: Windows-Gruppe eisfair-Gruppe GID Domaenen-Administratoren root 0 Domaenen-Gaeste nogroup 65534 Domaenen-Hauptbenutzer sys 3 Domaenen-Benutzer users 100 Domaenen-Computer machines 777 Bei allen anderen Spracheinstellungen: Windows-Gruppe eisfair-Gruppe GID Domain-Administrators root 0 Domain-Guests nogroup 65534 Domain-Power-Users sys 3 Domain-Users users 100 Domain-Computers machines 777 Das Mapping kann mittels net groupmap list auf der Konsole oder ueber die Samba-Startmeldungen ueberprueft werden. Die globale Windows-Gruppe der Domaenen-Administratoren wird bei Integration der Workstation in die Domaene automatisch der lokalen Gruppe der Administratoren hinzugefuegt, sodass bei Anmeldung an der Domaene lokale Administratoren Rechte zur Domaenen-Administration besitzen. Standardeinstellung: SAMBA_PDC='no' SAMBA_PDC_PROFILES (benoetigt SAMBA_PDC) Sollen servergespeicherte Profile verwendet werden: 'yes' oder 'no' Bei Verwendung von SAMBA_PDC='yes' kann man sein User-Profil auf dem Server speichern lassen und bei jeder Anmeldung wieder davon laden. Das bietet den Vorteil, auf allen Rechnern der Domaene die selbe Arbeitsumgebung vorzufinden, hat aber den Nachteil, dass je nach Umfang der Userprofile ziemlich viel Platz auf dem Server benoetigt wird und An- oder Abmeldungen am Server laenger dauern, da das Profil herunter- oder heraufgeladen werden muss. Wer diese Funktion nicht benoetigt, kann sie mit SAMBA_PDC_PROFILES='no' abschalten. Standardeinstellung: SAMBA_PDC_PROFILES='yes' SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT (benoetigt SAMBA_PDC) Basieren die Logon-Skripte auf 'user', 'group', 'machine' oder 'all' Bei Verwendung von SAMBA_PDC='yes' koennen im Verzeichnis /netlogon Batchdateien abgelegt werden, die nach erfolgreicher Anmeldung an der Domaene auf den Client geladen und in der dortigen Umgebung verarbeitet werden. Die Batchdateien sollten auf einem Windows-Client angelegt und auch dort getestet werden, um Probleme mit den unterschiedlichen Zeilenenden von DOS und Unix auszuschliessen. Je nach Einstellung dieses Parameters werden unterschiedlich benannte Batchdateien erwartet: Waehlt man SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT='user', so wird nach der Datei username.bat gesucht, wobei "username" fuer den Namen des angemeldeten Benutzers steht. Es ist der effektive Name des Benutzers gemeint, bei gemappten Benutzern also der Name, auf den gemappt wird. An diese Batchdatei wird der Gruppenname des angemeldeten Users sowie der NETBIOS-Name der Anmeldemaschine mit uebergeben und kann dort weiter ausgewertet werden, z.B. um aus der Batchdatei des Users mittels call %1.bat eine gruppenabhaengige Batchdatei aufzurufen, die fuer alle Mitglieder einer Gruppe ein Netzlaufwerk mappt. Aus der Batchdatei des Users kann ausserdem mittels call %2.bat eine weitere Batchdatei mit dem NETBIOS-Namen des Clients aufgerufen werden, an dem der User sich gerade anmeldet, um maschinenbezogene Aktionen auszufuehren. Waehlt man SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT='group', so wird nach der Datei groupname.bat gesucht, wobei "groupname" fuer den Gruppennamen des angemeldeten Benutzers steht. Es ist die effektive Gruppe gemeint, bei gemappten Usern also die primaere Gruppe des Users, auf den gemappt wird. An diese Batchdatei wird der Username des angemeldeten Users sowie der NETBIOS-Name der angemeldeten Maschine mit uebergeben und kann dort weiter ausgewertet werden, z.B. um aus der Batchdatei der Gruppe mittels call %1.bat eine userabhaengige Batchdatei aufzurufen, die spezielle Aktionen fuer diesen User ausfuehrt. Aus der Batchdatei der Gruppe kann ausserdem mittels call %2.bat eine weitere Batchdatei mit dem NETBIOS-Namen des Clients aufgerufen werden, an dem der User sich gerade anmeldet, um maschinenbezogene Aktionen auszufuehren. Waehlt man SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT='machine', so wird nach der Datei machinename.bat gesucht, wobei "machinename" fuer den NETBIOS-Namen der Anmeldemaschine steht. An diese Batchdatei wird der effektive Username sowie der effektive Gruppenname des angemeldeten Users mit uebergeben und kann dort weiter ausgewertet werden, z.B. um aus der Batchdatei der Maschine mittels call %1.bat eine userabhaengige Batchdatei aufzurufen, die spezielle Aktionen fuer diesen User ausfuehrt. Aus der Batchdatei der Maschine kann ausserdem mittels call %2.bat eine weitere Batchdatei mit dem Gruppennamen des angemeldeten Users aufgerufen werden, um gruppenbezogene Aktionen auszufuehren. Waehlt man SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT='all', so wird nach der Datei logon.bat gesucht. An diese Batchdatei werden der effektive Username, der effektive Gruppenname des angemeldeten Users sowie der NETBIOS-Name der Anmeldemaschine mit uebergeben und kann dort weiter ausgewertet werden, z.B. um aus der Batchdatei logon.bat mittels call %1.bat eine userabhaengige Batchdatei aufzurufen, die spezielle Aktionen fuer diesen User ausfuehrt. Mittels call %2.bat kann man aus der logon.bat die gruppenabhaengige Batchdatei aufrufen und mit call %3.bat die maschinenspezifische Batchdatei. In allen 3 Faellen lassen sich beliebig komplexe Szenarien realisieren, wenn man sich ein wenig mit Batchprogrammierung auskennt. Bitte recherchiert bei Interesse im Internet - ich bin in dem Fall der falsche Ansprechpartner fuer Euch. Aber um Euch den Einstieg zu erleichtern, liegt eine Beispieldatei namens logon.bat im Verzeichnis /netlogon, die Ihr anpassen und unter dem erwarteten Namen abspeichern koennt. Noch einmal der Hinweis: Bearbeitet die Dateien auf einem Windows-Client, denn Zeilenenden im Unix-Format fuehren dazu, dass die Logon-Skripte nicht verarbeitet werden koennen! Die Rechte der Batchdateien muessen natuerlich so gesetzt werden, dass sie einen Zugriff (Lesen, Ausfuehren) gestatten. Standardeinstellung: SAMBA_PDC_LOGONSCRIPT='user' SAMBA_PASSWORD_SERVER Nutzung eines externen Domaenen-Passwort-Servers: z.B. 'NT-SERVER' Ueber SAMBA_PASSWORD_SERVER kann der NETBIOS-Name eines externen Passwortservers eingetragen werden, der die Authentifizierung uebernimmt. Dazu wird ein Primary Domain Controller auf Basis von Windows NT 4.0 oder hoeher genutzt. Dazu muss eisfair aber erst einmal Mitglied dieser Domaene werden. Das passiert in 2 Schritten: Als erstes wird auf dem Primary Domain Controller (Windows NT 4.0) eisfair mit dem Server Manager unter dem Menue-Punkt Computer Neuer Computer hinzugefuegt. Dann wird mit dem Menue-Punkt Samba Domain Handling Add eisfair Samba Server into an Windows NT Domain im Samba-Service-Menue (siehe Dokumentation weiter unten) eisfair in die NT-Domaene integriert. In diesem Fall kann man mehrere Namen hinterlegen, z.B. den Primary Domain Controller und einen oder mehrere Backup Domain Controller (BDC). Dazu traegt man die Namen mit Komma und Leerzeichen getrennt hintereinander ein, z.B.: SAMBA_PASSWORD_SERVER='NT-PDC, NT-BDC1' Es ist auch moeglich, hier einfach SAMBA_PASSWORD_SERVER='*' einzusetzen. Damit werden von Samba der PDC und die BDC's selbststaendig ermittelt. Noch ein paar Hinweise und Warnungen: Obwohl die User auf dem externen Passwortserver authentifiziert werden, muss ein gueltiger Unix-Account auf eisfair fuer sie existieren, da die von den Usern auf eisfair abgelegten Dateien immer mit den Rechten dieses Users gelesen und geschrieben werden. Das ist zwingend notwendig, schraenkt den Nutzwert der obigen Optionen in meinen Augen aber stark ein. Deshalb werden erfolgreich gegen den externen Passwortserver authentifizierte Benutzer automatisch als Unix-Benutzer in der Gruppe 'users' angelegt. Tragt niemals den NETBIOS-Namen von eisfair selbst hier ein, da dann versucht wird, gegen einen Domain Controller auf eisfair zu authentifizieren, der hier gar nicht laeuft! Tragt nur einen Passwortserver ein, dem Ihr absolut vertraut, denn Samba ist in diesem Fall nur so sicher, wie der externe Passwortserver! Standardeinstellung: SAMBA_PASSWORD_SERVER= SAMBA_RECYCLE_BIN Aktiviere einen Papierkorb pro Freigabe: 'yes' oder 'no' Hiermit kann ein Papierkorb pro Freigabe aktiviert werden, in den geloeschte Dateien mitsamt ihrem Pfad relativ zum Freigabepfad verschoben werden. Der Papierkorb ist ein Verzeichnis namens samba_recycle_bin, das durch die Samba-Konfiguration mit den Rechten 0777 nobody:nogroup angelegt wird. Wenn jemand dieses Verzeichnis loescht, wird es beim Loeschen von Dateien oder Verzeichnissen mit den Rechten 0777 und dem Eigentuemer und der Gruppe des loeschenden Users erneut angelegt. In diesem Verzeichnis samba_recycle_bin wird fuer jeden effektiven User beim Loeschen ein Unterverzeichnis mit dessen Namen angelegt. Wer effektiver User ist, wird unter anderem durch das Usermapping und SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER bestimmt. ACHTUNG Aus mehreren Gruenden muss ich vor Aktivierung dieser Funktion warnen. Der Papierkorb fuer Freigaben hat nicht die Eigenschaften des von Windows bekannten Papierkorbes. Er weiss nichts von dem auf der Festplatte noch zur Verfuegung stehenden Platz und kann im Gegensatz zum Windows-Papierkorb nicht auf eine maximale Groesse in Prozent anteilig der Festplattengroesse eingestellt werden. Er hat daher auch keine Funktion, die durch endgueltiges Loeschen von Elementen im Papierkorb automatisch so viel Speicherplatz freigibt, dass die zuletzt geloeschten Dateien und Ordner in den Papierkorb verschoben werden koennten. Geloeschte Dateien werden lediglich anhand Ihres Alters mittels Cron-Jobs endgueltig geloescht, wobei mit SAMBA_RECYCLE_BIN_HOLD_DAYS die Anzahl von Tagen bestimmt wird, nach der endgueltig geloescht wird. Dieser Cron-Job laeuft nachts um 03:15 Uhr, um den Server tagsueber mit dem zeitintensiven und leistungshungrigen find-Skript nicht so stark zu belasten. Faehrt jemand seinen Server jeden Abend vor diesem Zeitpunkt herunter, werden alte Dateien nie geloescht und die Festplatte laeuft im Laufe der Zeit voll. Um das zu verhindern, muss das Skript /var/install/bin/samba-recycle-cron ab und an von Hand gestartet oder in der Cron Administration ein Job mit passendem Zeitpunkt angelegt werden. Bei Einsatz von Quotas fuehrt ein Loeschen von Dateien mit aktiviertem Papierkorb nicht mehr automatisch dazu, dass Platz freigemacht wird. Jeder User muss Dateien in den einzelnen Papierkoerben der Freigaben noch einmal loeschen, um seine Quota wieder zu unterschreiten. Generell gilt also: Aktiviert den Papierkorb nur, wenn Ihr ausreichend Platz auf allen Partitionen habt, Quotas nicht einsetzt und Euer Server permanent laeuft. Standardeinstellung: SAMBA_RECYCLE_BIN='no' SAMBA_RECYCLE_BIN_HOLD_DAYS (benoetigt SAMBA_RECYCLE_BIN='yes') Anzahl von Tagen, nach der Dateien im Papierkorb geloescht werden Hiermit kann eine Anzahl von Tagen eingestellt werden, nach der Dateien in den Papierkoerben der Freigaben als veraltet gelten und durch ein nachts um 03:15 Uhr laufendes Cron-Skript geloescht werden. Laeuft der Server zu diesem Zeitpunkt nicht, sollte man den Papierkorb abschalten oder das Skript /var/install/bin/samba-recycle-cron nach Bedarf von Hand starten oder in der Cron Administration einen Job mit passendem Zeitpunkt anlegen. In der Standardeinstellung gelten Dateien in den Papierkoerben nach 7 Tagen als veraltet und werden durch das Cron-Skript geloescht. Die je nach Eurer Konfiguration ueber das Dateisystem verstreuten Papierkorb-Verzeichnisse koennen mit folgendem Befehl angezeigt werden: find / -path '/proc' -prune -o -name samba_recycle_bin -type d \ -print Wenn die Notwendigkeit besteht, alle Papierkoerbe mitsamt Inhalt zu loeschen und Ihr Euch mit dem vorigen Befehl versichert habt, dass auch wirklich nur die gewuenschten Papierkoerbe von dem find-Befehl erfasst werden, loescht folgender Befehl unwiederbringlich (achtet unbedingt darauf, keine wichtigen Dateien oder Verzeichnisse zu verlieren!): find / -path '/proc' -prune -o -name samba_recycle_bin -type d \ -print -exec rm -rf {} \; 2>/dev/null Standardeinstellung: SAMBA_RECYCLE_BIN_HOLD_DAYS='7' SAMBA_PDF_TARGET Das Ziel fuer erzeugte PDF-Dateien: Es gibt drei moegliche Ziele fuer durch PDF-Drucker erzeugte PDF-Dateien, welche jeweils global, also fuer alle PDF-Drucker gelten: 1. Die Dateien werden im Home-Verzeichnis des druckenden Users abgelegt. Dazu ist 'homedir' einzutragen: SAMBA_PDF_TARGET='homedir' 2. Die Dateien werden in dem fuer alle erreichbaren Public-Verzeichnis abgelegt. Dazu ist 'public' einzutragen: SAMBA_PDF_TARGET='public' Bei manueller Konfiguration mittels SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' muss dazu natuerlich eine solche Freigabe definiert sein. Wenn man annimmt, dass die dritte Freigabe die Public-Freigabe sein soll, dann wuerde die Freigabe-Definition so aussehen: SAMBA_SHARE_3_ACTIVE='yes' SAMBA_SHARE_3_NAME='public' SAMBA_SHARE_3_COMMENT='public directory on %h' SAMBA_SHARE_3_RW='yes' SAMBA_SHARE_3_BROWSE='yes' SAMBA_SHARE_3_PATH='/public' SAMBA_SHARE_3_USER='' SAMBA_SHARE_3_PUBLIC='yes' SAMBA_SHARE_3_READ_LIST='' SAMBA_SHARE_3_WRITE_LIST='' SAMBA_SHARE_3_FORCE_CMODE='0777' SAMBA_SHARE_3_FORCE_DIRMODE='0777' SAMBA_SHARE_3_FORCE_USER='' SAMBA_SHARE_3_FORCE_GROUP='' 3. Die Dateien werden dem druckenden User per Mail geschickt. Dazu ist 'mail' einzutragen: SAMBA_PDF_TARGET='mail' Fuer diesen Fall sind natuerlich ein installierter und korrekt konfigurierter Mailserver, ein eingerichteter Mail-Account fuer den druckenden User sowie das Perl-Paket perl_mime_base64 zur Erzeugung der Mail-Anhaenge notwendig. Achtet bei grossen Dateien auch auf die Groessenbeschraenkungen fuer Mails, welche in der Mailserverkonfiguration vorgegeben sind! Da nicht alle User intern einen Mailserver einsetzen und bei manueller Konfiguration nicht unbedingt eine Public-Freigabe vorausgesetzt werden kann, wurde 'homedir' als Voreinstellung festgelegt. Standardeinstellung: SAMBA_PDF_TARGET='homedir' SAMBA_SERVERSTRING Der Kommentar des Samba-Servers in der Netzwerkumgebung: Hier kann man eine Zeichenkette eingeben, die in der Netzwerkumgebung als Kommentar/Beschreibung des Servers erscheint. Damit kann man dem Samba-Server eine individuelle Note verleihen. Wenn die Variable nicht gefuellt ist, wird kein Kommentar angezeigt. Standardeinstellung: SAMBA_SERVERSTRING= SAMBA_EXPERT_EXEC Uebernahme der im Paket sambaexpert definierten Optionen: 'yes' oder 'no' Wenn diese Variable auf 'yes' gesetzt ist, werden die im zusaetzlichen Paket sambaexpert definierten Optionen in die Datei /etc/smb.conf uebernommen, wobei gleichnamige Variablen ueberschrieben bzw. neue Variablen hinzugefuegt werden. Das kommt denjenigen entgegen, die einzelne Parameter der Samba-Konfigurationsdatei direkt veraendern wollen oder muessen, weil mein Paket nicht jede erdenkliche Konfiguration unterstuetzen kann und will. Dazu ist es erforderlich, dass das Paket sambaexpert korrekt installiert wurde und die gewuenschten Optionen vor dem Editieren der Samba-Konfiguration vorgenommen wurden. Da bei diesem Vorgang direkte Veraenderungen in der Datei /etc/smb.conf vorgenommen werden und ich Fehler des Anwenders so nicht abfangen kann, werde ich niemandem Fragen zu daraus resultierenden Problemen beantworten. Bei Problemen ist es in jedem Fall ratsam, diese Option zu deaktivieren und zu ueberpruefen, ob der Fehler immer noch auftritt. Damit keiner vergisst, dass er sich ein potentielles Problem durch selbst definierte Parameter einhandelt, wird man mittels einer Meldung auf den Umstand hingewiesen, dass diese Option aktiviert ist. Noch einmal: Ich werde niemanden supporten, der diese Option setzt und Fragen dazu stillschweigend ignorieren. Standardeinstellung: SAMBA_EXPERT_EXEC='no' SAMBA_SMBWEBCLIENT (benoetigt Apache und PHP) Installiere das PHP-Skript smbwebclient.php: 'yes' oder 'no' Durch Setzen des Parameters SAMBA_SMBWEBCLIENT='yes' wird das PHP-Skript smbwebclient.php in das mit dem Parameter SAMBA_SMBWEBCLIENT_PATH definierte Verzeichnis kopiert (Default: /var/www/htdocs). Sinn des SMB-Webclients ist es, ueber einen Web-Browser Zugriff auf Samba-Ressourcen zu erlangen. So koennen Rechner, die keinen SMB-Client mitbringen oder sich in Netzen befinden, aus denen man keinen direkten Zugriff auf Samba zulassen moechte, trotzdem auf Freigaben zugreifen. Hier ein dicker Hinweis zu den moeglichen Sicherheitsrisiken: Fehler in Apache-, PHP- oder Samba-Funktionen koennen zu ungewollten Zugriffen bis hin zur Uebernahme des Servers fuehren! Bei Bekanntwerden von Sicherheitsluecken in einer der 3 beteiligten Komponenten sollte man diese Zugriffsmoeglichkeit sofort deaktivieren. Eine weitere Gefahr stellen manuelle Aenderungen in den Dateien smbwebclient.php oder smb.conf dar. Auch mittels sambaexpert ist es z.B. moeglich, unauthorisierten Zugriff auf Samba zu ermoeglichen. Daher sollten solche Aenderungen nur vorgenommen werden, wenn man sich ueber die Folgen im klaren und bereit ist, auftretende Schwierigkeiten allein zu meistern. Eine zusaetzliche Absicherungsmoeglichkeit bietet eine .htaccess-Datei ueber die Apache-Konfiguration. Leider kommt es durch die doppelte Abfrage von Benutzername und Passwort anscheinend zu Schwierigkeiten. Bei der Beseitigung dieser Schwierigkeiten kann ich nicht helfen, da ich weder Apache- noch PHP-Profi bin. Ich bitte deshalb, bei Fehlern oder Fragen bezueglich smbwebclient.php folgende E-Mail-Adresse des Entwicklers des PHP-Skriptes zu benutzen: (E-MAIL vmvarela@gmail.com) Die Homepage des Projektes befindet sich hier: http://smbwebclient.sourceforge.net Der SMB-Webclient besteht aus einem PHP-Script (smbwebclient.php), daher sind Apache und PHP Voraussetzung zum Einsatz des Clients. Weiterhin muss auf dem Rechner, auf dem das Script laeuft, ein 'echter' SMB-Client installiert sein, was durch mein installiertes Samba-Paket gegeben ist. Hilfreich ist, wenn man sich bereits grundlegend mit der Samba-/Apache-Konfiguration und mit der Rechte-Vergabe unter Linux beschaeftigt hat. Wenn nicht, ist der SMB-Webclient die Gelegenheit, dies endlich nachzuholen ;-) Der SMB-Webclient kann durch Aufruf von http://Name-des-eisfair-Servers/smbwebclient.php im Browser gestartet werden, wobei Name-des-eisfair-Servers natuerlich durch den Namen Eures eisfair-Servers bzw. dessen IP-Adresse ersetzt werden muss. Zunaechst wird hier die Anmeldung mittels einer in Samba definierten Benutzer-ID/Kennwort-Kombination verlangt. Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint im Browser eine Liste mit den Freigaben, die dieser Server ueber Samba zur Verfuegung stellt. Klickt man auf den Namen einer Freigabe, wird im Browser das Hauptverzeichnis dieser Freigabe angezeigt. Unterverzeichnisse und Dateien werden mit verschiedenen Symbolen aehnlich denen des Explorers unter Windows dargestellt. In weiteren Spalten werden die Dateigroesse, der Typ (Datei/Verzeichnis) und das Datum der letzen Aenderung angezeigt. Ein Klick auf ein Verzeichnis wechselt in dieses, ein Klick auf eine Datei laedt diese herunter. Hinter dem Klappmenue in der ersten Zeile des Browsers verbergen sich die Funktionen zum Erstellen eines neuen Verzeichnises (Neuer Ordner), zum Hochladen einer Datei (Neue Datei (hochladen)) und zum Loeschen der Dateien oder Verzeichnisse (Markierte Datei(en) loeschen), die ueber die Checkbox jeweils links ausgewaehlt wurden. Weitere Details der Funktionen sind selbsterklaerend und von jedem, der einen Browser bedienen kann, zu beherrschen. Die Freigaben, auf die man zugreifen moechte, muessen im Setup des Samba-Paketes so konfiguriert sein, als solle der Benutzer, mit dem man sich angemeldet hat, z.B. von einem Windows-Rechner aus zugreifen. Durch das Samba-Setup wird smbwebclient.php so konfiguriert, dass alle Samba-Freigaben des eisfair-Servers sichtbar sind. Das laesst sich durch eine Aenderung der Zeile var $cfgSambaRoot = in smbwebclient.php aendern: var $cfgSambaRoot = 'domain/server/share'; Damit ist nur die einzelne Freigabe 'share' des Servers 'server' in der Domain 'domain' sichtbar. Beim Hochladen von Dateien ist zu beachten, dass die maximale Dateigroesse von Dateien, die hochgeladen werden koennen, von zwei Parametern in der PHP-Konfiguration des Apache-Webservers abhaengt: Bei Verwendung von Apache1/PHP4: PHP_MAX_POST_SIZE='8M' PHP_MAX_UPLOAD_FILESIZE='8M' Bei Verwendung von Apache2/PHP5: PHP5_MAX_POST_SIZE='8M' PHP5_MAX_UPLOAD_FILESIZE='8M' Hier sind also jeweils Uploads von bis zu 8Mbyte pro Datei moeglich. In Tests stellte sich heraus, dass beim Hochladen von Dateien durch smbwebclient ab ca. 200MB selbst im lokalen Netz Performanceprobleme auftreten koennen. Dies kann sich je nach Leistungsfaehigkeit der verwendeten Hardware unterscheiden. Wenn jemand etwas Anderes ertestet hat oder Abhilfe weiss, moege er sich bei mir melden. Standardeinstellung: SAMBA_SMBWEBCLIENT='no' SAMBA_SMBWEBCLIENT_PATH Installationspfad des PHP-Skriptes smbwebclient.php In diesen Pfad wird smbwebclient.php installiert. Der Pfad muss existieren und ein gueltiges document-root von Apache sein. Aus Sicherheitsgruenden werden die smbwebclient-Aufrufe auf das sichere https umgebogen. Das funktioniert leider nur sauber, wenn der Pfad /var/www/htdocs verwendet wird, SSL in Apache aktiviert ist und ein gueltiges Zertifikat erstellt wurde. Bei Schwierigkeiten sollten diese Dinge ueberprueft werden. Standardeinstellung: SAMBA_SMBWEBCLIENT_PATH='/var/www/htdocs' SAMBA_OPLOCKS Aktiviere Oplocking: 'yes' oder 'no' Durch Setzen von SAMBA_OPLOCKS='yes' aktiviert man das clientseitige Zwischenspeichern von Dateien. Diese Option kann zu einem erheblichen Performancegewinn - aber auch zu dem genauen Gegenteil fuehren. Eine genaue Betrachtung zu Vorteilen, Nachteilen und Risiken ist hier zu finden: http://gertranssmb3.berlios.de/output/locking.html#id2540840 http://us1.samba.org/samba/docs/man/Samba3-HOWTO/locking.html#id377839 Bisher war in den eisfair-Samba-Paketen das opportunistische Locking komplett deaktiviert. Mit SAMBA_OPLOCKS='yes' wird das opportunistische Locking fuer unkritische Dateien aktiviert. Problematische Dateien werden anhand ihrer Endungen ausgefiltert. Vom Oplocking ausgeschlossen sind Dateien nach folgendem Muster: /*.bak/*.cd*/*.cur/*.*db/*.db*/*.*dx/*.dxf/*.dwg/*.doc/ /*.fpt/*.igs/*.ia*/*.id*/*.in*/*.ip*/*.log/*.mpp/*.ndx/ /*.ntx/*.opt/*.ord/*.ppt/*.pst/*.qb*/*.sjb/*.sbs/*.slp/ /*.st*/*.vsd/*.xl*/ Bei Schwierigkeiten oder sogar Datenverlusten ist diese Option mittels SAMBA_OPLOCKS='no' zu deaktivieren! Standardeinstellung: SAMBA_OPLOCKS='no' Abschnitt "Samba Advanced Configuration/User Mapping": Der Abschnitt beginnt mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/User Mapping # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * The following Sections only have an Effect, * # * if you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' * # * * # ******************************** ATTENTION ******************************* # # Definition of User Mappings # # Set the number of Samba Usermap to create in SAMBA_USERMAP_N. # # Values below are only an example and are not used if # SAMBA_USERMAP_N is '0' #----------------------------------------------------------------------------- ACHTUNG Die Angaben in diesem Abschnitt haben nur eine Wirkung, wenn SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' gesetzt wird! In diesem Abschnitt werden Windows-Usernamen auf eisfair-Usernamen gemappt. Das ist notwendig, wenn auf Windows-Seite Anmeldenamen mit Leerzeichen oder Sonderzeichen verwendet werden. Mit solchen Usernamen kann eisfair nichts anfangen, deshalb muessen diese Windows-Namen auf konforme eisfair-Usernamen gemappt werden. Es ist ausserdem empfehlenswert, System-User und Samba-User nur in Kleinbuchstaben anzulegen! Die Umsetzung der Namen wird in der Datei /etc/user.map vorgenommen, die aus diesem Abschnitt der Konfiguration erzeugt wird. Die Kommentare in der Datei mit dem # am Anfang verdeutlichen den Aufbau: Rechts stehen einer oder mehrere Windows-Anmeldenamen mit oder ohne Leerzeichen, links steht ein Samba-Benutzername. root = "Administrator" Wenn gegen einen externen Passwortserver authentifziert wird, steht vor den Windows-Anmeldenamen ausserdem der Name der Domaene: root = "DOM\Administrator" Der Windows-Anmeldename "Administrator" wird hier auf den Samba-Benutzer "root" umgesetzt. Es ist deswegen nicht notwendig (und sogar falsch), "Administrator" als Samba-Benutzer anzulegen. "root" hingegen muss als Samba-User angelegt worden sein, da dessen Samba-Passwort zur Ueberpruefung herangezogen wird, wenn man sich vom Client aus als "Administrator" einloggt. Beispiel: Wenn auf einem Client ein Windows-Anmeldename "Jim Knopf" existiert und mit diesem User auf Samba-Freigaben zugegriffen werden soll, so muss ein eisfair-User und Samba-User eingerichtet werden, der den Unix-Konventionen gehorcht und kein Leerzeichen beinhaltet. In diesem Beispiel entscheiden wir uns fuer den eisfair-Namen "jimknopf". Dieser User wird wie ueblich als normaler eisfair-User und Samba-User eingerichtet. Per Usermapping muss Samba nun noch mitgeteilt werden, dass Anmeldeversuche des Windows-Users "Jim Knopf" auf den eisfair-User und Samba-User "jimknopf" umgebogen werden sollen. Das zeigt das zweite Mapping der Beispielkonfiguration. Achtung! Es muss in jedem Fall ein Mapping von "Administrator" auf "root" durchgefuehrt werden! Wenn Ihr weitere Windows-User auf "root" mappen wollt, muesst Ihr dieses Beispiel erweitern. Dabei ist es wichtig, dass die Erweiterungen unter der bisherigen Definition erfolgen, also in etwa so: SAMBA_USERMAP_1_ACTIVE='yes' SAMBA_USERMAP_1_EISNAME='root' SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_N='2' SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_1='Administrator' SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_2='xyz' Das heisst, die Reihenfolge "Administrator" und dann erst alle anderen User muss erhalten bleiben! Wenn gegen einen externen Passwortserver authentifiziert wird, wird automatisch in /etc/user.map der Name der Domaene vor die Windows-Usernamen gesetzt. SAMBA_USERMAP_N Erstellung einer bestimmten Anzahl von Usermappings: z.B. '2' Ueber SAMBA_USERMAP_N wird die Anzahl der zu erstellenden bzw. zu benutzenden Usermappings eingestellt. Bei einem Mapping ist eine '1' anzugeben, bei zwei Mappings eine '2' usw. Wird hier eine 2 eingegeben, muessen mindestens die folgenden Variablen SAMBA_USERMAP_1_ACTIVE SAMBA_USERMAP_1_EISNAME SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_N SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_1 und SAMBA_USERMAP_2_ACTIVE SAMBA_USERMAP_2_EISNAME SAMBA_USERMAP_2_WINNAME_N SAMBA_USERMAP_2_WINNAME_1 existieren und sinnvoll gefuellt werden, wobei die Anzahl zu mappenden Windows-Namen variabel ist. Standardeinstellung: SAMBA_USERMAP_N='2' SAMBA_USERMAP_x_ACTIVE Soll das Mapping aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_USERMAP_x_ACTIVE wird bestimmt, ob ein Mapping aktiv ist oder nicht. Moechte man ein Mapping voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_USERMAP_1_ACTIVE='yes' SAMBA_USERMAP_x_EISNAME Mit SAMBA_USERMAP_x_EISNAME wird der Name des x'ten eisfair-Users eingestellt, auf den gemappt werden soll. Dieser Name muss schon als eisfair- und Samba-User existieren, vorher also angelegt worden sein. Standardeinstellung: SAMBA_USERMAP_1_EISNAME='root' SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_N Mit SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_N wird eingestellt, wie viele Windows-Usernamen auf den x'ten eisfair-User gemappt werden sollen. Mitunter macht es Sinn, mehrere Windows-User auf einen eisfair-User umsetzen zu lassen. Dazu legt man hier die Anzahl der Windows-Usernamen fest. Im ersten Mapping, welches zwingend notwendig ist, moechten wir einen Windows-Usernamen auf den eisfair-User "root" mappen lassen, naemlich "Administrator". Demzufolge muss mit den naechsten Variablen auch nur ein Username definiert werden. Standardeinstellung: SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_N='1' SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_y Mit SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_y wird der y'te Windows-Username eingestellt, der auf den x'ten eisfair-Usernamen gemappt wird. Um sich das besser vorstellen zu koennen, hier das erste Beispiel: SAMBA_USERMAP_1_ACTIVE='yes' SAMBA_USERMAP_1_EISNAME='root' SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_N='1' SAMBA_USERMAP_1_WINNAME_1='Administrator' Im zweiten Beispiel werden zwei Windows-Usernamen auf den zweiten eisfair-Usernamen gemappt: SAMBA_USERMAP_2_ACTIVE='yes' SAMBA_USERMAP_2_EISNAME='jimknopf' SAMBA_USERMAP_2_WINNAME_N='2' SAMBA_USERMAP_2_WINNAME_1='Jim Knopf' SAMBA_USERMAP_2_WINNAME_2='Jim Jeremy Knopf' Ein beliebter Fehler besteht darin, das Mapping zu deaktivieren bzw. eine weitere Variable SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_y zu definieren aber SAMBA_USERMAP_x_WINNAME_N nicht hochzuzaehlen. Abschnitt "Samba Advanced Configuration/Samba Shares": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/Samba Shares # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * The following Sections only have an Effect, * # * if you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' * # * * # ******************************** ATTENTION ******************************* # # Definition of Samba Shares # # Set the number of Samba Shares to create in SAMBA_SHARE_N. # # Values below are only an example and are not used if # SAMBA_SHARE_N is '0' #------------------------------------------------------------------------------ ACHTUNG Die Angaben in diesem Abschnitt haben nur eine Wirkung, wenn SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' gesetzt wird! SAMBA_SHARE_N Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben: z.B. '2' Ueber SAMBA_SHARE_N wird die Anzahl der zu erstellenden bzw. zu benutzenden Freigaben eingestellt. Wenn die Freigaben nicht existieren, werden sie automatisch angelegt und wenn sie existieren, werden sie einfach benutzt. Werden die Freigaben schon vorher manuell angelegt, so ist darauf zu achten, dass die Rechte so gestaltet werden, dass ein Zugriff der vorgesehenen User und Gruppen moeglich ist. Wird hier eine 2 eingegeben, muessen die folgenden Variablen SAMBA_SHARE_1_ACTIVE SAMBA_SHARE_1_NAME SAMBA_SHARE_1_COMMENT SAMBA_SHARE_1_RW SAMBA_SHARE_1_BROWSE SAMBA_SHARE_1_PATH SAMBA_SHARE_1_USER SAMBA_SHARE_1_PUBLIC SAMBA_SHARE_1_READ_LIST SAMBA_SHARE_1_WRITE_LIST SAMBA_SHARE_1_FORCE_CMODE SAMBA_SHARE_1_FORCE_DIRMODE SAMBA_SHARE_1_FORCE_USER SAMBA_SHARE_1_FORCE_GROUP und SAMBA_SHARE_2_ACTIVE SAMBA_SHARE_2_NAME SAMBA_SHARE_2_COMMENT SAMBA_SHARE_2_RW SAMBA_SHARE_2_BROWSE SAMBA_SHARE_2_PATH SAMBA_SHARE_2_USER SAMBA_SHARE_2_PUBLIC SAMBA_SHARE_2_READ_LIST SAMBA_SHARE_2_WRITE_LIST SAMBA_SHARE_2_FORCE_CMODE SAMBA_SHARE_2_FORCE_DIRMODE SAMBA_SHARE_2_FORCE_USER SAMBA_SHARE_2_FORCE_GROUP vorhanden und mit sinnvollen Werten gefuellt sein. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_N='0' SAMBA_SHARE_x_ACTIVE Soll die Freigabe aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_SHARE_x_ACTIVE wird bestimmt, ob eine Freigabe aktiv ist oder nicht. Moechte man eine Freigabe voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_1_ACTIVE='yes' SAMBA_SHARE_x_NAME Mit SAMBA_SHARE_x_NAME wird der Name der x'ten Freigabe eingestellt. Unter diesem Namen ist die Freigabe zu erreichen bzw. in der Netzwerkumgebung von Windows-Rechnern sichtbar (siehe auch SAMBA_SHARE_x_BROWSE weiter unten). Trotzdem eine Kombination aus 12 Buchstaben und Zahlen ohne Umlaute sowie der Bindestrich fuer den Freigabenamen hinterlegbar ist, sollte man sich aus DOS-Kompatibilitaetsgruenden auf maximal 8 Zeichen beschraenken, z.B. SAMBA_SHARE_1_NAME='share1' Das Programm eischk, welches die Konfiguration vor dem Abspeichern ueberprueft, gibt bei laengeren Namen eine Warnung aus: Checking configuration file ... (/etc/config.d/samba:274) problematical value of variable SAMBA_SHARE_4_NAME: '01234-567890' (More than 8 characters will break compatibility with DOS clients!) An 'problematical' erkennt man, dass das lediglich eine Warnung ist. Das Abspeichern der Konfiguration ist trotz dieser Warnung moeglich. Freigabenamen muessen im Netzwerk eindeutig sein, duerfen also nicht doppelt vorkommen. Ausserdem ist es keine gute Idee Freigabenamen zu vergeben, die identisch mit einem User- oder Gruppennamen oder mit dem NETBIOS-Namen eines Rechners sind. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_1_NAME='share1' SAMBA_SHARE_x_RW Soll die Freigabe beschreibbar sein: 'yes' oder 'no' Ueber SAMBA_SHARE_x_RW wird eingestellt, ob die x'te Freigabe beschreibbar sein soll. Wird hier 'no' gewaehlt, koennen Dateien von dieser Freigabe gelesen aber nicht dorthin gespeichert werden. Das ist vor allem bei Dateien sinnvoll, die man anderen zur Verfuegung stellen moechte aber dabei unbedingt verhindern will, dass diese Dateien veraendert oder sogar geloescht werden. Wird 'yes' gewaehlt, ist diese Freigabe fuer alle in den Variablen SAMBA_SHARE_x_USER eingestellten User bzw. bei SAMBA_SHARE_x_PUBLIC='yes' fuer alle definierten Samba-User les- und beschreibbar. Achtung! Die Wirkung dieser Variable wird durch SAMBA_SHARE_x_READ_LIST und SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST beeinflusst und eventuell aufgehoben! Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_RW='yes' SAMBA_SHARE_x_BROWSE Soll die x'te Freigabe sichtbar sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_SHARE_x_BROWSE wird eingestellt, ob die x'te Freigabe in der Netzwerkumgebung sichtbar sein soll oder nicht. Moechte man verhindern, dass andere User in der Netzwerkumgebung die Freigabe sehen koennen, setzt man SAMBA_SHARE_x_BROWSE='no' Nutzer, die wissen, dass die Freigabe existiert, koennen trotzdem darauf zugreifen, indem sie z.B. unter Start/Ausfuehren \\eisfair\sharename eingeben. Dabei ist "eisfair" durch den Namen des eisfair-Rechners zu ersetzen - wenn er davon abweicht - und "sharename" mit dem Namen, den man in SAMBA_SHARE_x_NAME eingetragen hat. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_BROWSE='yes' SAMBA_SHARE_x_PATH Der Pfad zur x'ten Freigabe Ueber SAMBA_SHARE_x_PATH wird der Pfad zur x'ten Freigabe eingestellt. Dazu ein Beispiel: Das vordefinierte public-Verzeichnis ist so definiert: SAMBA_SHARE_3_ACTIVE='yes' SAMBA_SHARE_3_NAME='public' SAMBA_SHARE_3_COMMENT='public directory on %h' SAMBA_SHARE_3_RW='yes' SAMBA_SHARE_3_BROWSE='yes' SAMBA_SHARE_3_PATH='/public' SAMBA_SHARE_3_USER='user1 user2' SAMBA_SHARE_3_PUBLIC='yes' SAMBA_SHARE_3_READ_LIST='' SAMBA_SHARE_3_WRITE_LIST='' SAMBA_SHARE_3_FORCE_CMODE='0777' SAMBA_SHARE_3_FORCE_DIRMODE='0777' SAMBA_SHARE_3_FORCE_USER='' SAMBA_SHARE_3_FORCE_GROUP='' Durch die Angaben SAMBA_SHARE_3_NAME='public' SAMBA_SHARE_3_PATH='/public' wird das Verzeichnis namens "public" unter / erstellt und freigeben. Als Freigabename wird der Inhalt der Variablen SAMBA_SHARE_3_NAME , also in diesem Fall public benutzt. Wenn das Verzeichnis nicht existiert, wird es automatisch angelegt und wenn es existiert, wird es einfach benutzt, damit schon abgelegte Daten erhalten bleiben. Es gibt im Moment keine Moeglichkeit, einmal erstellte Verzeichnisse ueber die Samba-Konfiguration zu loeschen, da bei einer Fehleingabe die schon abgelegten Dateien geloescht werden wuerden. Die im Verzeichnis liegenden Dateien koennen ueber den Explorer geloescht werden, wenn die Freigabe in der Variablen SAMBA_SHARE_x_RW schreibbar definiert wurde; das Verzeichnis selbst nur ueber die Kommandozeile. SAMBA_SHARE_x_USER Die User der x'ten Freigabe Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf die x'te Freigabe zugreifen duerfen. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_SHARE_x_USER='user1 user2 +samba' Auf die Freigabe haben also der "user1", der "user2" und die Gruppe "samba" Zugriff. Wird die Variable nicht gefuellt, hat nur der User "root" Zugriff. Aber Achtung! Eine Besonderheit gibt es. Wird die folgende Variable SAMBA_SHARE_x_PUBLIC auf 'yes' gesetzt, dominiert sie ueber den Eintrag in SAMBA_SHARE_x_USER Es haben dann wieder alle Benutzer Zugriff! SAMBA_SHARE_x_PUBLIC Wird diese Variable auf 'yes' gesetzt, haben alle registrierten Samba- User auf die Freigabe Zugriff. Diese Variable dominiert ueber SAMBA_SHARE_x_USER SAMBA_SHARE_x_READ_LIST Die User der x'ten Freigabe mit ausschliesslich lesendem Zugriff Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf die x'te Freigabe ausschliesslich lesend zugreifen duerfen, wobei unerheblich ist, was in SAMBA_SHARE_x_RW definiert wurde. Die Fuellung dieser Variable setzt also SAMBA_SHARE_x_RW='yes' fuer die angegebenen User und Gruppen ausser Kraft. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_SHARE_x_RW='yes' SAMBA_SHARE_x_READ_LIST='user1 user2 +samba' Trotzdem die Freigabe schreibbar definiert wurde, duerfen user1, user2 und die Gruppe samba nur lesen. Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebenen User oder Gruppen tatsaechlich existieren. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei den User- oder Gruppennamen nicht verschrieben hat. Siehe auch: SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_READ_LIST= SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST Die User der x'ten Freigabe mit schreibendem Zugriff Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf die x'te Freigabe schreibend zugreifen duerfen, wobei unerheblich ist, was in SAMBA_SHARE_x_RW definiert wurde. Die Fuellung dieser Variable setzt also SAMBA_SHARE_x_RW='no' fuer die angegebenen User und Gruppen ausser Kraft. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_SHARE_x_RW='no' SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST='user1 user2 +samba' Trotzdem die Freigabe nur lesbar definiert wurde, duerfen user1, user2 und die Gruppe samba auch schreiben. Ist ein User sowohl in SAMBA_SHARE_x_READ_LIST als auch in SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST enthalten, bekommt er schreibenden Zugriff. Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebenen User oder Gruppen tatsaechlich existieren. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei den User- oder Gruppennamen nicht verschrieben hat. Siehe auch: SAMBA_SHARE_x_READ_LIST Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_WRITE_LIST= SAMBA_SHARE_x_FORCE_CMODE Dateirechte fuer neue Dateien der x'ten Freigabe Samba baut auf dem Sicherheitssystem des darunter liegenden Linux- Systems auf. Sobald eine Verbindung aufgebaut wird, nimmt der Server fuer diese Verbindung die Dateirechte des eingeloggten Benutzers an. Der Benutzer kann also auch weiterhin keine Dinge tun, die ihm unter Linux verboten sind. Samba veraendert die Rechte bestehender Linux-Dateien nicht. Wenn aber eine Datei neu erstellt wird, muss Samba wissen, welche Rechte der Eigentuemer, die Gruppe und alle andere Benutzer bekommen sollen. Ueber diese Variable werden diese Rechte eingestellt aber noch weiter verarbeitet - es kann also sein, dass sie nicht wirklich auf dem Linux-Dateisystem ankommen. Beispiel: SAMBA_SHARE_1_FORCE_CMODE='0600' Die Rechtemaske wird wie bei chmod in Oktal-Schreibweise angegeben. Wer weiterfuehrende Informationen benoetigt, muss sich darum selbst bemuehen ;o) SAMBA_SHARE_x_FORCE_DIRMODE Rechte fuer neue Verzeichnisse der x'ten Freigabe Fuer neue Verzeichnisse in der x'ten Freigabe werden die hier angegebenen Zugriffsrechte zugewiesen. Auch hier gilt, dass diese Zugriffsrechte erst noch weiter verarbeitet werden, siehe SAMBA_SHARE_x_FORCE_CMODE Beispiel: SAMBA_SHARE_1_FORCE_DIRMODE='0700' SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER Eigentuemer von Dateien und Verzeichnissen ueberschreiben Normalerweise gehoeren in einer Freigabe angelegte Dateien und Verzeichnisse dem angemeldeten Benutzer - er ist der Eigentuemer. Mitunter ist das aber nicht gewollt, z.B. wenn man Dateien fuer den Webserver per Samba in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren will. Um als User xyz diese Dateien per Samba kopieren zu koennen und sie dabei dem User www zu uebereignen, setzt man in der entsprechenden Freigabe SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER='www' Wird die Variable SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP dabei nicht gefuellt, so wird von Samba neben dem Eigentuemer gleichzeitig auch die primaere Gruppe der angelegten Dateien auf den in SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER definierten User gesetzt. Siehe auch die Dokumentation zu SAMBA_SHARE_x_FORCE_CMODE und SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP Aber eine Ausnahme gibt es: Ist man als User "root" bei der Freigabe angemeldet oder wird der Benutzer, mit dem man sich angemeldet hat, auf "root" gemappt (/etc/user.map), gehoeren die Dateien trotz dieser Einstellung immer "root"! Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob der hier angegebene User tatsaechlich existiert. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei dem Usernamen nicht verschrieben hat. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER= SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP Eigentuemer-Gruppe von Dateien und Verzeichnissen ueberschreiben Normalerweise werden in einer Freigabe angelegte Dateien und Verzeichnisse der primaeren Gruppe des angemeldeten Benutzers zugeordnet. Will am das aendern, setzt man in der entsprechenden Freigabe SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP auf den Gruppennamen der gewuenschten Gruppe. Ist auch die Variable SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER gefuellt, so dominiert die in SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP definierte Gruppe ueber die primaere Gruppe des Users in SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER Siehe die Dokumentation zu SAMBA_SHARE_x_FORCE_CMODE und SAMBA_SHARE_x_FORCE_USER Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebene Gruppe tatsaechlich existiert. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei dem Gruppenamen nicht verschrieben hat. Standardeinstellung: SAMBA_SHARE_x_FORCE_GROUP= Abschnitt "Samba Advanced Configuration/Samba DFS roots": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/Samba DFS roots # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * The following Sections only have an Effect, * # * if you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' * # * * # ******************************** ATTENTION ******************************* # # Definition of Samba DFS roots # # Values below are only an example and are not used if # SAMBA_DFSROOT_N is '0' #------------------------------------------------------------------------------ ACHTUNG Die Angaben in diesem Abschnitt haben nur eine Wirkung, wenn SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' gesetzt wird! SAMBA_DFSROOT_N Erstellung einer bestimmten Anzahl von DFS-roots: z.B. '2' Ueber SAMBA_DFSROOT_N wird die Anzahl der zu erstellenden bzw. zu benutzenden DFS-roots eingestellt. Zur Erzeugung einer sauberen DFS-Konfiguration ist es notwendig, nach jeder Aenderung die Verzeichnisse mit den Links komplett zu loeschen und wieder neu anzulegen. Deshalb werden die DFS-roots automatisch in einer zur Laufzeit nur lesbar gemounteten Image-Datei angelegt, damit nicht direkt in die DFS-roots oder in ein Container-Verzeichnis fuer die Links Dateien gespeichert werden koennen. Wird hier eine 2 eingegeben, muessen die folgenden Variablen SAMBA_DFSROOT_1_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_1_NAME SAMBA_DFSROOT_1_COMMENT SAMBA_DFSROOT_1_RW SAMBA_DFSROOT_1_BROWSE SAMBA_DFSROOT_1_USER SAMBA_DFSROOT_1_PUBLIC SAMBA_DFSROOT_1_READ_LIST SAMBA_DFSROOT_1_WRITE_LIST SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_CMODE SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_DIRMODE SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_USER SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_GROUP SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_N SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_SUBPATH SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_NAME SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_UNC_N SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_UNC_1_PATH und SAMBA_DFSROOT_2_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_2_NAME SAMBA_DFSROOT_2_COMMENT SAMBA_DFSROOT_2_RW SAMBA_DFSROOT_2_BROWSE SAMBA_DFSROOT_2_USER SAMBA_DFSROOT_2_PUBLIC SAMBA_DFSROOT_2_READ_LIST SAMBA_DFSROOT_2_WRITE_LIST SAMBA_DFSROOT_2_FORCE_CMODE SAMBA_DFSROOT_2_FORCE_DIRMODE SAMBA_DFSROOT_2_FORCE_USER SAMBA_DFSROOT_2_FORCE_GROUP SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_N SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_1_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_1_SUBPATH SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_1_NAME SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_1_UNC_N SAMBA_DFSROOT_2_DFSLNK_1_UNC_1_PATH vorhanden und mit sinnvollen Werten gefuellt sein. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_N='0' SAMBA_DFSROOT_x_ACTIVE Soll das DFS-root aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_DFSROOT_x_ACTIVE wird bestimmt, ob ein DFS-root aktiv ist oder nicht. Moechte man ein DFS-root voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_1_ACTIVE='yes' SAMBA_DFSROOT_x_NAME Mit SAMBA_DFSROOT_x_NAME wird der Name des x'ten DFS-roots eingestellt. Unter diesem Namen ist das DFS-root zu erreichen bzw. in der Netzwerkumgebung von Windows-Rechnern sichtbar (siehe auch SAMBA_DFSROOT_x_BROWSE weiter unten). Da es fuer DFS-Freigaben keinen DOS Client gibt, muss keine Ruecksicht auf DOS-Kompatibilitaet des Namens genommen werden. SAMBA_DFSROOT_1_NAME='dfs1' DFS-root-Namen muessen im Netzwerk eindeutig sein, duerfen also nicht doppelt vorkommen. Auserdem ist es keine gute Idee DFS-root-Namen zu vergeben, die identisch mit einem User- oder Gruppennamen oder mit dem NETBIOS-Namen eines Rechners sind. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_1_NAME='dfs1' SAMBA_DFSROOT_x_RW Soll das DFS-root beschreibbar sein: 'yes' oder 'no' Ueber SAMBA_DFSROOT_x_RW wird eingestellt, ob das x'te DFS-root beschreibbar sein soll. Wird hier 'no' gewaehlt, koennen Dateien von diesem DFS-root gelesen aber nicht dorthin gespeichert werden. Das ist vor allem bei Dateien sinnvoll, die man anderen zur Verfuegung stellen moechte aber dabei unbedingt verhindern will, dass diese Dateien veraendert oder sogar geloescht werden. Wird 'yes' gewaehlt, ist dieses DFS-root fuer alle in den Variablen SAMBA_DFSROOT_x_USER eingestellten User bzw. bei SAMBA_DFSROOT_x_PUBLIC='yes' fuer alle definierten Samba-User les- und beschreibbar. ACHTUNG Hinweis zur Zugriffsberechtigungen und Datei-Rechten: Abgesehen vom Erteilen der erforderlichen Berechtigungen, werden vom DFS-Dienst keine weiteren Sicherheitsmassnahmen neben denen implementiert, die im Samba-Paket zur Verfuegung stehen. Berechtigungen fuer ein Ziel beziehen sich nicht auf die DFS- Topologie. Angenommen, es ist eine DFS-Verknuepfung mit dem Namen MarketingDocs vorhanden (weiter unten in den Variablen SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_N und folgenden definiert), und Sie verfuegen ueber die entsprechenden Berechtigungen fuer den Zugriff auf ein bestimmtes Ziel (weiter unten definiert in der Variablen SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_UNC_z_PATH), auf das MarketingDocs zeigt: In diesem Fall koennen Sie auf alle anderen Ziele in der Gruppe der Ziele zugreifen, auch wenn Sie nicht zum Zugriff auf die anderen Ziele berechtigt sind. Durch die Berechtigung zum Zugreifen auf diese Ziele wird jedoch festgelegt, ob Sie auf die Informationen in diesen Zielen zugreifen koennen. Dieser Zugriff wird durch die Standardsteuerelemente fuer die Sicherheit des Samba-Paketes oder des jeweiligen Freigabe-Servers festgelegt. Wenn ein Benutzer versucht, auf ein Ziel und dessen Inhalte zuzugreifen, wird die Sicherheit von dem zugrunde liegenden Dateisystem erzwungen. Dabei bietet ein FAT-Volume nur Sicherheit fuer Dateien auf Freigabeebene, waehrend bei einem NTFS-Datentraeger die vollstaendige Sicherheit des Samba-Paketes zur Verfuegung steht. Zur Wahrung der Sicherheit sollten Sie auf Windows-Rechnern NTFS und Dateifreigabeberechtigungen verwenden, um durch DFS verwendete freigegebene Ordner zu sichern, sodass nur autorisierte Benutzer auf diese zugreifen koennen. Achtung! Die Wirkung dieser Variable wird durch SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST und SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST beeinflusst und eventuell aufgehoben! Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_RW='yes' SAMBA_DFSROOT_x_BROWSE Soll das x'te DFS-root sichtbar sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_DFSROOT_x_BROWSE wird eingestellt, ob das x'te DFS-root in der Netzwerkumgebung sichtbar sein soll oder nicht. Moechte man verhindern, dass andere User in der Netzwerkumgebung das DFS-root sehen koennen, setzt man SAMBA_DFSROOT_x_BROWSE='no' Nutzer, die wissen, dass die DFS-Freigabe existiert, koennen trotzdem darauf zugreifen, indem sie z.B. unter Start/Ausfuehren \\eisfair\dfsname eingeben. Dabei ist "eisfair" durch den Namen des eisfair-Rechners zu ersetzen - wenn er davon abweicht - und "dfsname" mit dem Namen, den man in SAMBA_DFSROOT_x_NAME eingetragen hat. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_BROWSE='yes' SAMBA_DFSROOT_x_USER Die User des x'ten DFS-roots Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf das x'te DFS-root zugreifen duerfen. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_DFSROOT_x_USER='user1 user2 +samba' Auf das DFS-root haben also der "user1", der "user2" und die Gruppe "samba" Zugriff. Wird die Variable nicht gefuellt, hat nur der User "root" Zugriff. Aber Achtung! Eine Besonderheit gibt es. Wird die folgende Variable SAMBA_DFSROOT_x_PUBLIC auf 'yes' gesetzt, dominiert sie ueber den Eintrag in SAMBA_DFSROOT_x_USER Es haben dann wieder alle Benutzer Zugriff! Siehe auch den Hinweis zu Zugriffsberechtigungen und Datei-Rechten unter dem Punkt SAMBA_DFSROOT_x_RW SAMBA_DFSROOT_x_PUBLIC Wird diese Variable auf 'yes' gesetzt, haben alle registrierten Samba- User auf die Freigabe Zugriff. Diese Variable dominiert ueber SAMBA_DFSROOT_x_USER Siehe auch den Hinweis zu Zugriffsberechtigungen und Datei-Rechten unter dem Punkt SAMBA_DFSROOT_x_RW SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST Die User des x'ten DFS-roots mit ausschliesslich lesendem Zugriff Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf das x'te DFS-root ausschliesslich lesend zugreifen duerfen, wobei unerheblich ist, was in SAMBA_DFSROOT_x_RW definiert wurde. Die Fuellung dieser Variable setzt also SAMBA_DFSROOT_x_RW='yes' fuer die angegebenen User und Gruppen ausser Kraft. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_DFSROOT_x_RW='yes' SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST='user1 user2 +samba' Trotzdem das DFS-root schreibbar definiert wurde, duerfen user1, user2 und die Gruppe samba nur lesen. Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebenen User oder Gruppen tatsaechlich existieren. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei den User- oder Gruppennamen nicht verschrieben hat. Siehe auch: SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST= SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST Die User des x'ten DFS-roots mit schreibendem Zugriff Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf das x'te DFS-root schreibend zugreifen duerfen, wobei unerheblich ist, was in SAMBA_DFSROOT_x_RW definiert wurde. Die Fuellung dieser Variable setzt also SAMBA_DFSROOT_x_RW='no' fuer die angegebenen User und Gruppen ausser Kraft. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_DFSROOT_x_RW='no' SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST='user1 user2 +samba' Trotzdem das DFS-root nur lesbar definiert wurde, duerfen user1, user2 und die Gruppe samba auch schreiben. Ist ein User sowohl in SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST als auch in SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST enthalten, bekommt er schreibenden Zugriff. Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebenen User oder Gruppen tatsaechlich existieren. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei den User- oder Gruppennamen nicht verschrieben hat. Siehe auch SAMBA_DFSROOT_x_READ_LIST und den Hinweis zu Zugriffsberechtigungen und Datei-Rechten unter dem Punkt SAMBA_DFSROOT_x_RW Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_WRITE_LIST= SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_CMODE Dateirechte fuer neue Dateien des x'ten DFS-roots Samba baut auf dem Sicherheitssystem des darunter liegenden Linux-Systems auf. Sobald eine Verbindung aufgebaut wird, nimmt der Server fuer diese Verbindung die Dateirechte des eingeloggten Benutzers an. Der Benutzer kann also auch weiterhin keine Dinge tun, die ihm unter Linux verboten sind. Samba veraendert die Rechte bestehender Linux-Dateien nicht. Wenn aber eine Datei neu erstellt wird, muss Samba wissen, welche Rechte der Eigentuemer, die Gruppe und alle andere Benutzer bekommen sollen. Ueber diese Variable werden diese Rechte eingestellt aber noch weiter verarbeitet - es kann also sein, dass sie nicht wirklich auf dem Linux-Dateisystem ankommen. Beispiel: SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_CMODE='0600' Die Rechtemaske wird wie bei chmod in Oktal-Schreibweise angegeben. Wer weiterfuehrende Informationen benoetigt, muss sich darum selbst bemuehen ;o) SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_DIRMODE Rechte fuer neue Verzeichnisse des x'ten DFS-roots Fuer neue Verzeichnisse im x'ten DFS-root werden die hier angegebenen Zugriffsrechte zugewiesen. Auch hier gilt, dass diese Zugriffsrechte erst noch weiter verarbeitet werden, siehe SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_CMODE Beispiel: SAMBA_DFSROOT_1_FORCE_DIRMODE='0700' SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER Eigentuemer von Dateien und Verzeichnissen ueberschreiben Normalerweise gehoeren in einem DFS-root angelegte Dateien und Verzeichnisse dem angemeldeten Benutzer - er ist der Eigentuemer. Mitunter ist das aber nicht gewollt, z.B. wenn man Dateien fuer den Webserver per Samba in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren will. Um als User xyz diese Dateien per Samba kopieren zu koennen und sie dabei dem User www zu uebereignen, setzt man in der entsprechenden Freigabe SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER='www' Wird die Variable SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP dabei nicht gefuellt, so wird von Samba fuer neu angelegte Dateien neben dem Eigentuemer aus SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER gleichzeitig auch die GID der angelegten Dateien auf die GID der primaeren Gruppe des Users aus SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER gesetzt. Siehe auch die Dokumentation zu SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_CMODE und SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP Aber eine Ausnahme gibt es: Ist man als User "root" beim DFS-root angemeldet oder wird der Benutzer, mit dem man sich angemeldet hat, auf "root" gemappt (/etc/user.map), gehoeren die Dateien trotz dieser Einstellung immer "root"! Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob der hier angegebene User tatsaechlich existiert. Ist das nicht der Fall, so wird dieses DFS-root mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei dem Usernamen nicht verschrieben hat. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER= SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP Eigentuemer-Gruppe von Dateien und Verzeichnissen ueberschreiben Normalerweise werden in einem DFS-root angelegte Dateien und Verzeichnisse der primaeren Gruppe des angemeldeten Benutzers zugeordnet. Will am das aendern, setzt man in dem entsprechenden DFS-root SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP auf den Gruppennamen der gewuenschten Gruppe. Ist auch die Variable SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER gefuellt, so dominiert die in SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP definierte Gruppe ueber die primaere Gruppe des Users in SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER Siehe die Dokumentation zu SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_CMODE und SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_USER Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebene Gruppe tatsaechlich existiert. Ist das nicht der Fall, so wird dieses DFS-root mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei dem Gruppenamen nicht verschrieben hat. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_FORCE_GROUP= SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_N Erstellung einer bestimmten Anzahl von DFS-Links: z.B. '2' Ueber SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_N wird die Anzahl der im entsprechenden DFS-root zu erstellenden bzw. zu benutzenden DFS-Links eingestellt. Wird hier eine 2 eingegeben, muessen die folgenden Variablen SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_SUBPATH SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_NAME SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_UNC_N und SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_ACTIVE SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_SUBPATH SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_NAME SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_UNC_N vorhanden und mit sinnvollen Werten gefuellt sein. SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_ACTIVE Soll der DFS-Link aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_ACTIVE wird bestimmt, ob ein DFS-Link aktiv ist oder nicht. Moechte man einen DFS-Link voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_ACTIVE='yes' SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_SUBPATH Unterverzeichnis fuer diesen DFS-Link Mit dieser Variable kann ein Unterverzeichnis erstellt werden, in dem der DFS-Link angelegt werden soll. Dieses Unterverzeichnis befindet sich physisch in der zur Laufzeit nur lesbar gemounteten Image-Datei und darf nicht den gleichen Namen haben, wie ein auf dieser Ebene angebrachter DFS-Link. Aber es ist bei mehreren DFS-Links moeglich, die verschiedenen Unterverzeichnisse ein Stueck des Weges gemeinsam gehen zu lassen. Beispiel: SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_SUBPATH='sport' SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_SUBPATH='sport/fussball' SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_3_SUBPATH='sport/handball' Das sieht nachher so aus: \\eisfair\dfsname\sport \\eisfair\dfsname\sport\fussball \\eisfair\dfsname\sport\handball Dabei ist "eisfair" durch den Namen des eisfair-Rechners zu ersetzen - wenn er davon abweicht - und "dfsname" mit dem Namen, den man in SAMBA_DFSROOT_x_NAME eingetragen hat. SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_NAME Name fuer diesen DFS-Link Mit dieser Variable wird der Name des DFS-Links bestimmt. Dieser Name muss eindeutig sein, darf also nicht identisch mit einem eventuell auf gleicher Ebene vorhandenen Unterverzeichnis oder einem anderen Link sein. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_SUBPATH='sport' SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_2_SUBPATH='sport/fussball' SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_3_SUBPATH='sport/handball' Das so aussieht: \\eisfair\dfsname\sport \\eisfair\dfsname\sport\fussball \\eisfair\dfsname\sport\handball Hier darf SAMBA_DFSROOT_1_DFSLNK_1_NAME also nicht 'fussball' oder 'handball' genannt werden - wohl aber 'tennis', 'abcdef' etc. SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_UNC_N Einbindung einer bestimmten Anzahl von DFS-Zielen Ueber SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_UNC_N wird die Anzahl der DFS-Ziele eingestellt, auf die SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y zeigt. Normalerweise wird hier eine 1 eingegeben. Bei 2 und mehr kann ein Lastenausgleich (load balancing) erzielt werden, falls Replikations-Server im Netz sind. Wird hier eine 1 eingegeben, muss die folgende Variable SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_UNC_z_PATH vorhanden und sinnvoll gefuellt sein. SAMBA_DFSROOT_x_DFSLNK_y_UNC_z_PATH UNC-Pfad zu diesem DFS-Ziel In dieser Variable wird der UNC-Pfad zu diesem DFS-Ziel untergebracht. Moeglich ist die Angabe aller Freigaben, die ueber einen UNC-Pfad erreichbar sind, also //servername/freigabe bzw. //servername/pfad/freigabe oder //192.168.10.12/freigabe bzw. //192.168.10.12/pfad/freigabe oder auch lokal //eisfairname/freigabe bzw. //127.0.0.1/pfad/freigabe Abschnitt "Samba Advanced Configuration/Samba Printers": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/Samba Printers # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * The following Sections only have an Effect, * # * if you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' * # * * # ********************************* ATTENTION ****************************** # # Definition of Samba Printers # # Set the number of Samba Printer to use in SAMBA_PRINTER_N. # # Values below are only an example and are not used if # SAMBA_PRINTER_N is '0' #------------------------------------------------------------------------------ ACHTUNG Die Angaben in diesem Abschnitt haben nur eine Wirkung, wenn SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' gesetzt wird! SAMBA_PRINTER_N Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben fuer Drucker: z.B. '2' Ueber SAMBA_PRINTER_N wird die Anzahl der zu benutzenden Freigaben fuer Drucker eingestellt. Dazu ist es allerdings vorher notwendig, das Paket lprng von mir zu installieren: Package administration Install new package Printer and File Services LPRng Print Services Bei einem zu nutzenden Drucker ist SAMBA_PRINTER_N='1' einzutragen. Bei 2 Druckern ist SAMBA_PRINTER_N zu inkrementieren, also SAMBA_PRINTER_N='2' Weiterhin muessen dann auch die korrespondierenden Einstellungen SAMBA_PRINTER_1_ACTIVE SAMBA_PRINTER_1_NAME SAMBA_PRINTER_1_TYPE SAMBA_PRINTER_1_PDF_QUALITY SAMBA_PRINTER_1_PDF_OWNERPASS SAMBA_PRINTER_1_PDF_USERPASS SAMBA_PRINTER_1_PDF_PERMS SAMBA_PRINTER_1_PDF_MESSAGES SAMBA_PRINTER_1_CAPNAME SAMBA_PRINTER_1_COMMENT SAMBA_PRINTER_1_CLIENTDRIVER SAMBA_PRINTER_1_BROWSE SAMBA_PRINTER_1_USER SAMBA_PRINTER_1_PUBLIC und SAMBA_PRINTER_2_ACTIVE SAMBA_PRINTER_2_NAME SAMBA_PRINTER_2_TYPE SAMBA_PRINTER_2_PDF_QUALITY SAMBA_PRINTER_1_PDF_OWNERPASS SAMBA_PRINTER_1_PDF_USERPASS SAMBA_PRINTER_1_PDF_PERMS SAMBA_PRINTER_1_PDF_MESSAGES SAMBA_PRINTER_2_CAPNAME SAMBA_PRINTER_2_COMMENT SAMBA_PRINTER_2_CLIENTDRIVER SAMBA_PRINTER_2_BROWSE SAMBA_PRINTER_2_USER SAMBA_PRINTER_2_PUBLIC vorhanden und mit sinnvollen Werten gefuellt sein. Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_N='0' SAMBA_PRINTER_x_ACTIVE Soll der Drucker aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_PRINTER_x_ACTIVE wird bestimmt, ob ein Drucker aktiv ist oder nicht. Moechte man einen Drucker voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_1_ACTIVE='yes' SAMBA_PRINTER_x_NAME Der Name der x'ten Druckerfreigabe Ueber diese Variable wird der Name der Druckerfreigabe eingestellt. Der Drucker ist unter diesem Namen in der Netzwerkumgebung zu sehen und ansprechbar. Trotzdem eine Kombination aus 12 Buchstaben und Zahlen ohne Umlaute sowie der Bindestrich fuer den Druckernamen hinterlegbar ist, sollte man sich aus DOS-Kompatibilitaetsgruenden auf maximal 8 Zeichen beschraenken, z.B. SAMBA_PRINTER_1_NAME='Laserjet' Das Programm eischk, welches die Konfiguration vor dem Abspeichern ueberprueft, bemaengelt laengere Namen folgerichtig: Checking configuration file ... (/etc/config.d/samba:343) problematical value of variable SAMBA_PRINTER_3_NAME: 'printerlong' (More than 8 characters will break compatibility with DOS clients!) An 'problematical' erkennt man, dass das lediglich eine Warnung ist. Das Abspeichern der Konfiguration ist trotz dieser Warnung moeglich. SAMBA_PRINTER_x_TYPE Um welchen Druckertyp handelt es sich: Durch diese Variable muss festgelegt werden, um welche Art von Drucker es sich handelt. Das Samba-Paket unterscheidet 3 Arten von Druckern: Drucker, die mittels LPRng konfiguriert werden und deshalb in der Datei /etc/printcap stehen, PDF-Drucker, die ueber /var/install/bin/samba-print-pdf angesprochen werden und Fax-Drucker. Einstellung Druckertyp printcap Fuer Drucker, die mittels LPRng konfiguriert wurden pdf Fuer Drucker, die PDF-Dateien erzeugen fax Fuer Drucker, ueber die Hyla- oder eisfax angesprochen wird SAMBA_PRINTER_x_PDF_QUALITY Mit welcher Qualitaet sollen PDF-Dateien erzeugt werden: Durch diese Variable wird festgelegt, mit welcher Qualitaet PDF-Dateien erzeugt werden. Diese Variable wird nur ausgewertet, wenn SAMBA_PRINTER_x_TYPE='pdf' gesetzt ist. Dabei gilt: Qualitativ hochwertigere Dateien sind gleichzeitig groesser. Es werden wie beim Vorbild Acrobat Distiller verschiedene Qualitaetsstufen unterstuetzt: Einstellung Auswirkung '' Leer bei Verwendung von ghostpdf.ppd als Druckertreiber default Bester Kompromiss zwischen Qualitaet und Groesse screen Schlechteste Qualitaet aber dafuer kleine Dateien ebook Mittlere Qualitaet und mittlere Groesse der Dateien printer Bessere Qualitaet, groessere Dateien prepress Beste Qualitaet, dafuer aber sehr grosse Dateien Die Qualitaet ebook ist erst ab der Version 8 von Ghostscript verfuegbar. SAMBA_PRINTER_x_PDF_OWNERPASS Das Eigentuemerpasswort fuer erzeugte PDF-Dateien: Ghostscript ab Version 8 unterstuetzt die Vergabe von Eigentuemerpassworten fuer PDF-Dateien. Dieses Passwort ist fuer das weitere Editieren der PDF-Dateien mit Software zur Bearbeitung von PDF-Dateien notwendig, wenn es bei der Erstellung vergeben wurde. Diese Variable wird nur ausgewertet, wenn SAMBA_PRINTER_x_TYPE='pdf' gesetzt ist. Moechte man SAMBA_PRINTER_x_PDF_USERPASS setzen, ist es notwendig, auch diese Variable hier zu fuellen. SAMBA_PRINTER_x_PDF_USERPASS Das Passwort zum Oeffnen erzeugter PDF-Dateien: Ghostscript ab Version 8 unterstuetzt die Vergabe von User-Passworten fuer PDF-Dateien. Dieses Passwort ist fuer das Oeffnen der PDF-Dateien mit dem Acrobar-Reader notwendig, wenn es bei der Erstellung vergeben wurde. Diese Variable wird nur ausgewertet, wenn SAMBA_PRINTER_x_TYPE='pdf' gesetzt ist. Weitere Voraussetzung ist die Vergabe von SAMBA_PRINTER_x_PDF_OWNERPASS SAMBA_PRINTER_x_PDF_PERMS Mit welchen Berechtigungen sollen die PDF-Dateien erzeugt werden: Ghostscript ab Version 8 unterstuetzt bei verschluesselten PDF-Dateien die Vergabe von Berechtigungen. Diese Berechtigungen steuern Ausdruck, Aenderungen des Inhaltes, Kopieren des Inhalts und das Hinzufuegen und Aendern von Kommentaren. Diese Variable wird nur ausgewertet, wenn SAMBA_PRINTER_x_TYPE='pdf' und SAMBA_PRINTER_x_PDF_OWNERPASS gesetzt sind. Der Wert der Variablen SAMBA_PRINTER_x_PDF_PERMS wird wie folgt berechnet: Der Standard-Wert ist -4. Hierbei besteht keine Beschraenkung des Dokumentes. Um die gewuenschte Kombination der Berechtigungen zu erhalten, ist der entsprechende Wert (s.u.) vom Standard-Wert zu subtrahieren. 1. -4 = Drucken 2. -8 = Aendern 3. -16 = Kopieren des Inhaltes 4. -32 = Hinzufuegen und Aendern von Kommentaren Einstellung Auswirkung '' wie -4, alle erlaubt -4 wie '', alle erlaubt -8 alle ausser 1 erlaubt -12 alle ausser 2 erlaubt -16 alle ausser 1,2 erlaubt -20 alle ausser 3 erlaubt -24 alle ausser 1,3 erlaubt -28 alle ausser 2,3 erlaubt -32 alle ausser 1,2,3 erlaubt -36 alle ausser 4 erlaubt -40 alle ausser 1,4 erlaubt -44 alle ausser 2,4 erlaubt -48 alle ausser 1,2,4 erlaubt -52 alle ausser 3,4 erlaubt -56 alle ausser 1,3,4 erlaubt -60 alle ausser 2,3,4 erlaubt -64 nichts erlaubt Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_x_PDF_PERMS= SAMBA_PRINTER_x_PDF_MESSAGES Sollen bei der Erzeugung von PDF-Dateien NETBIOS-Nachrichten versendet werden: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_PRINTER_x_PDF_MESSAGES wird bestimmt, ob bei der Erzeugung von PDF-Dateien NETBIOS-Nachrichten versendet werden sollen oder nicht. Moechte man keine Nachrichten versenden, so setzt man die Variable auf 'no'. Das kann zum Beispiel in Terminal-Server-Umgebungen nuetzlich sein, da die Nachrichten immer an die IP-Adresse bzw. den NETBIOS-Namen des Rechners versendet werden, der den Druckjob abgeschickt hat. Da auf einem Terminal-Server der Terminal-Server selbst der absendende Rechner ist, erhalten hier alle Nutzer mit offener Terminal-Sitzung die Benachrichtigungen, die eigentlich nur fuer einen bestimmten Benutzer gedacht sind. Schaltet man die Benachrichtigungen hier ab, erhaelt man allerdings auch keine Fehlermeldungen mehr. NETBIOS-Nachrichten werden auf Clients mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben. Der Nachrichtendienst ist auf Windows-NT, Windows-2000 und Windows XP normalerweise aktiviert und muss anderenfalls nachinstalliert/aktiviert werden. Unter Windows-9x-Clients wie Windows 98 oder Windows ME muss dazu das Programm WinPopUp laufen. Unter Windows Vista/7/8 existiert kein Nachrichtendienst mehr! Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_x_PDF_MESSAGES='yes' SAMBA_PRINTER_x_CAPNAME Der Name der x'ten Druckers in der Datei /etc/printcap Hiermit muss der Name des x'ten Druckers in der Datei /etc/printcap angegeben werden, damit die fertig gespoolte Datei auf dem richtigen Drucker ausgegeben werden kann. Wer bei dieser Angabe einen Fehler macht, wird keinen Ausdruck erhalten, obwohl die Windows-Clients der Meinung sind, korrekt gedruckt zu haben. Diese Variable wird nur ausgewertet, wenn SAMBA_PRINTER_x_TYPE='printcap' gesetzt ist. Lokale parallele Drucker werden in der Datei /etc/printcap beginnend mit pr1 durchnummeriert (pr1, pr2, pr3), USB-Drucker mit usbpr1 (usbpr1, usbpr2, usbpr3, ...) und Remote-Drucker beginnend mit repr1 (repr1, repr2, repr3, repr4 usw.). Die Druckerdefinitionen fuer eisfax und die PDF-Drucker befinden sich nicht in /etc/printcap, deshalb muss die Variable dabei leer bleiben! Beispiel: SAMBA_PRINTER_1_CAPNAME='pr1' SAMBA_PRINTER_x_COMMENT Der Kommentar der x'ten Druckers in der Netzwerkumgebung In dieser Variable kann der in der Netzwerkumgebung angezeigte Kommentar konfiguriert werden. Die Variable "%h" wird von Samba dabei durch den Hostnamen des eisfair-Rechners ersetzt. Beispiel: SAMBA_PRINTER_1_COMMENT='Laserjet on %h' SAMBA_PRINTER_x_CLIENTDRIVER Soll fuer den x'ten Drucker der Treiber auf dem Client genutzt werden: 'yes' oder 'no' Diese Variable muss immer dann auf 'yes' gesetzt werden, wenn man auf den Clients lokal einen Druckertreiber fuer den Zugriff auf den/die Drucker an eisfair installiert und den automatischen Treiber-Download von Samba nicht benutzt. Das Hinterlegen von Treibern auf dem Server funktioniert mit dieser Einstellung nicht! Daraus ergibt sich, dass die Variable genau dann auf 'no' gesetzt werden muss, wenn man den automatischen Treiber-Download von Samba benutzt. Setzt man hier 'no' aber benutzt einen lokalen Treiber auf den Clients, kommt es zu Schwierigkeiten mit der Drucker-Status-Abfrage, wenn man auf Windows-NT/-2000/-XP Mitglied der Gruppe der Administratoren ist und auf eisfair in der /etc/user.map nicht auf den User 'root' umgesetzt wird. Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_x_CLIENTDRIVER='yes' SAMBA_PRINTER_x_BROWSE Soll der x'te Drucker sichtbar sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_PRINTER_x_BROWSE wird eingestellt, ob der x'te Drucker sichtbar sein soll oder nicht. Moechte man verhindern, dass andere User in der Netzwerkumgebung den Drucker sehen koennen, setzt man SAMBA_PRINTER_x_BROWSE='no' Nutzer, die wissen, dass der Drucker existiert, koennen trotzdem darauf zugreifen, indem sie z.B. bei der Konfiguration als Netzwerkpfad \\eisfair\printer eingeben. Dabei ist "eisfair" durch den Namen des eisfair-Rechners zu ersetzen - wenn er davon abweicht - und "printer" mit dem Namen, den man in SAMBA_PRINTER_x_NAME eingetragen hat. Standardeinstellung: SAMBA_PRINTER_x_BROWSE='yes' SAMBA_PRINTER_x_USER Die User des x'ten Druckers Mit dieser Variable wird definiert, welche User oder Gruppen auf den x'ten Drucker zugreifen duerfen. Mehrere User werden hintereinander geschrieben und durch ein Leerzeichen getrennt, Gruppen werden mit einem + davor angegeben. Ein Beispiel: SAMBA_PRINTER_1_USER='user1 user2 +samba' Auf die Druckerfreigabe haben also der User "user1", der User "user2" und die Gruppe "samba" Zugriff. Wird die Variable nicht gefuellt, hat nur der User "root" Zugriff. Aber Achtung! Eine Besonderheit gibt es. Wird die Variable SAMBA_PRINTER_1_PUBLIC auf 'yes' gesetzt, dominiert sie ueber den Eintrag in SAMBA_PRINTER_1_USER Es haben dann wieder alle Benutzer Zugriff! Bei der Erstellung der Samba-Konfiguration wird ueberprueft, ob die hier angegebenen User oder Gruppen tatsaechlich existieren. Ist das nicht der Fall, so wird diese Freigabe mit einer Warnung uebersprungen und ist damit nicht erreichbar. Wer eine solche Warnung erhaelt, sollte peinlichst genau kontrollieren, ob er sich bei den User- oder Gruppennamen nicht verschrieben hat. SAMBA_PRINTER_x_PUBLIC Sollen alle Samba-Benutzer Zugriff haben: 'yes' oder 'no' Wird diese Variable auf 'yes' gesetzt, haben alle registrierten Samba- User auf den Drucker Zugriff. Diese Variable dominiert ueber SAMBA_PRINTER_x_USER='yes' Abschnitt "Samba Advanced Configuration/Samba Mounts": Der Abschnitt wird eingeleitet mit #------------------------------------------------------------------------------ # Samba Advanced Configuration/Samba Mounts # # ********************************* ATTENTION ****************************** # * * # * The following Sections only have an Effect, * # * if you set SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' * # * * # ********************************* ATTENTION ****************************** # # Definition of Samba Mounts # # Set the number of Samba Mounts to use in SAMBA_MOUNT_N. # # Values below are only an example and are not used if # SAMBA_MOUNT_N is '0' #------------------------------------------------------------------------------ ACHTUNG Die Angaben in diesem Abschnitt haben nur eine Wirkung, wenn SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' gesetzt wird! SAMBA_MOUNT_N Definition einer bestimmten Anzahl von einzumountenden Freigaben anderer Rechner: z.B. '2' Ueber SAMBA_MOUNT_N wird die Anzahl der zu mountenden Freigaben anderer SMB-Server eingestellt. Diese Freigaben werden bei korrekter Definition beim Starten von Samba mit den weiter unten stehenden Optionen gemountet und beim Beenden von Samba wieder dismountet. Bei einer zu nutzenden Freigabe ist SAMBA_MOUNT_N='1' einzutragen. Bei 2 Freigaben ist SAMBA_MOUNT_N zu inkrementieren, also SAMBA_MOUNT_N='2' Weiterhin muessen dann auch die korrespondierenden Einstellungen SAMBA_MOUNT_1_ACTIVE SAMBA_MOUNT_1_SERVER SAMBA_MOUNT_1_SHARE SAMBA_MOUNT_1_POINT SAMBA_MOUNT_1_USER SAMBA_MOUNT_1_PASS SAMBA_MOUNT_1_RW SAMBA_MOUNT_1_UID SAMBA_MOUNT_1_GID SAMBA_MOUNT_1_FMASK SAMBA_MOUNT_1_DMASK SAMBA_MOUNT_1_IOCHARSET und SAMBA_MOUNT_2_ACTIVE SAMBA_MOUNT_2_SERVER SAMBA_MOUNT_2_SHARE SAMBA_MOUNT_2_POINT SAMBA_MOUNT_2_USER SAMBA_MOUNT_2_PASS SAMBA_MOUNT_2_RW SAMBA_MOUNT_2_UID SAMBA_MOUNT_2_GID SAMBA_MOUNT_2_FMASK SAMBA_MOUNT_2_DMASK SAMBA_MOUNT_2_IOCARSET vorhanden und mit sinnvollen Werten gefuellt sein. Standardeinstellung: SAMBA_MOUNT_N='0' SAMBA_MOUNT_x_ACTIVE Soll die Mount-Definition aktiv sein: 'yes' oder 'no' Mit SAMBA_MOUNT_x_ACTIVE wird bestimmt, ob diese Definition zum Einmounten von Freigaben anderer SMB-Server aktiv ist oder nicht. Moechte man eine Mount-Definition voruebergehend deaktivieren, so setzt man die Variable auf 'no'. Standardeinstellung: SAMBA_MOUNT_1_ACTIVE='yes' SAMBA_MOUNT_x_SERVER Der NETBIOS-Name des x'ten Servers der einzumountenden Freigabe Ueber diese Variable wird der NETBIOS-Name des Servers eingestellt, der die Freigabe zur Verfuegung stellt. Es versteht sich sicherlich von selbst, dass ein Server im Netzwerk nicht gefunden werden kann, dessen Name hier falsch angegeben wurde. Wenn die Freigabe nicht gemountet werden kann, sollte man zuallererst kontrollieren, ob die Angabe hier richtig ist. Die Konfiguration von SAMBA_MOUNT_x_SERVER ist in jedem Fall zwingend erforderlich. SAMBA_MOUNT_x_SHARE Mit SAMBA_MOUNT_x_SHARE wird der Name der x'ten einzumountenden Freigabe eingestellt. Diesen Namen habt Ihr bei Erstellung der Freigabe auf dem entfernten Rechner konfiguriert und er muss hier genau so hinterlegt werden. Es versteht sich von selbst, dass keine Verbindung zu einer Freigabe im Netzwerk hergestellt werden kann, die namentlich nicht existiert. Wenn die Freigabe nicht gemountet werden kann, sollte man also ueberpruefen, ob die Angabe hier richtig ist. Die Konfiguration von SAMBA_MOUNT_x_SHARE ist in jedem Fall zwingend erforderlich. SAMBA_MOUNT_x_POINT Der Punkt im Verzeichnisbaum, in den die Freigabe eingemountet werden soll: z.B. '/mountpoint1' Die entfernte Freigabe muss in den Verzeichnisbaum eingehangen werden. In dieser Variable definiert man, an welcher Stelle das geschehen soll. Dazu ist ein absoluter Pfad beginnend mit dem '/' anzugeben. Moechte man die Freigabe also unter /mountpoint1 in den Verzeichnisbaum einbinden, ist beim ersten Mount SAMBA_MOUNT_1_POINT='/mountpoint1' anzugeben. Wenn das Verzeichnis nicht existiert, wird es automatisch angelegt und wenn es existiert, wird es einfach benutzt. Es gibt im Moment keine Moeglichkeit, einmal erstellte Verzeichnisse ueber die Samba-Konfiguration zu loeschen. Beachtet ausserdem, dass nicht zwei verschiedene Freigaben unter dem selben Mountpoint eingehangen werden koennen. Hat man also fuer den Mountpoint der ersten entfernten Freigabe SAMBA_MOUNT_1_POINT='/mountpoint1' gesetzt, darf dieser Mountpoint fuer weitere Freigaben nicht mehr benutzt werden. Die Konfiguration von SAMBA_MOUNT_x_POINT ist in jedem Fall zwingend erforderlich. SAMBA_MOUNT_x_USER Die User fuer die Anmeldung an der x'ten Freigabe Mit dieser Variable wird der Benutzername definiert, mit welchem auf die entfernte Freigabe zugegriffen wird. Wenn der Zugriff auf die entfernte Freigabe nur mittels Benutzername gestattet ist, muss dieser Benutzername hier angegeben werden. Ein Beispiel: SAMBA_MOUNT_x_USER='user1' Die Angabe ist optional, also nur unter der oben beschriebenen Voraussetzung notwendig. SAMBA_MOUNT_x_PASS Das Passwort fuer die Anmeldung an der x'ten Freigabe Wurde die entfernte Freigabe mit einem Passwort oder mit einer Kombination von Benutzernamen und Passwort gesichert, so ist das Passwort in dieser Variable wie folgt anzugeben: SAMBA_MOUNT_x_PASS='geheim' Die Angabe ist optional, also nur unter den oben beschriebenen Voraussetzungen notwendig. SAMBA_MOUNT_x_RW Soll die eingemountete Freigabe beschreibbar sein: 'yes' oder 'no' Ueber SAMBA_MOUNT_x_RW wird eingestellt, ob die x'te eingemountete Freigabe beschreibbar sein soll. Wird hier 'no' gewaehlt, koennen Dateien von dieser Freigabe gelesen aber nicht dorthin gespeichert werden. Das ist vor allem bei Dateien sinnvoll, die man anderen zur Verfuegung stellen moechte aber dabei unbedingt verhindern will, dass diese Dateien veraendert oder sogar geloescht werden. SAMBA_MOUNT_x_UID Welchem User sollen die Dateien der eingemounteten Freigabe gehoeren? Ueber SAMBA_MOUNT_x_UID wird bestimmt, wer der Besitzer der eingemounteten Dateien ist. Das bedarf einer naeheren Erklaerung: Das cifs-Modul, welches nicht zu Samba gehoert, sondern Bestandteil des Kernels ist, hat leider ein paar Einschraenkungen. So ist es unter anderem nicht moeglich, Berechtigungen der entfernten Dateien im lokalen Dateisystem abzubilden. Deshalb muessen ersatzweise andere Berechtigungen definiert werden. Das macht man mittels der Variablen SAMBA_MOUNT_x_UID und SAMBA_MOUNT_x_GID Werden diese nicht gefuellt, so gehoeren die Dateien dem User und der Gruppe 'root', mit dem die Freigabe gemountet wird. Wenn man eingemountete Dateien als einfacher User nicht bearbeiten kann, dann weiss man jetzt, warum das so ist. Die Variable kann wie folgt gefuellt werden: SAMBA_MOUNT_x_UID='user1' oder SAMBA_MOUNT_x_UID='2002' Im ersten Beispiel wurde ein existierender Benutzername angegeben, im zweiten Beispiel die numerische User-Id. Die Angabe ist optional, also nur unter den oben beschriebenen Voraussetzungen notwendig. SAMBA_MOUNT_x_GID Welcher Gruppe sollen die Dateien der eingemounteten Freigabe gehoeren? Ueber SAMBA_MOUNT_x_GID wird bestimmt, welche Gruppe der Besitzer der eingemounteten Dateien ist. Siehe dazu die Erklaerungen unter SAMBA_MOUNT_x_UID Die Variable kann wie folgt gefuellt werden: SAMBA_MOUNT_x_GID='users' oder SAMBA_MOUNT_x_GID='100' Im ersten Beispiel wurde ein existierender Gruppenname angegeben, im zweiten Beispiel die numerische Gruppen-Id. Die Angabe ist optional, also nur unter den oben beschriebenen Voraussetzungen notwendig. SAMBA_MOUNT_x_FMASK Welche Rechte sollen neu erzeugte Dateien in der eingemounteten Freigabe erhalten? Ueber SAMBA_MOUNT_x_FMASK wird eingestellt, welche Rechte Dateien erhalten, die in der eingemounteten Freigabe neu erstellt werden. Wird die Variable nicht gefuellt, so werden die Rechte basierend auf der aktuellen umask des mountenden Users gesetzt. Die Variable kann wie folgt gefuellt werden: SAMBA_MOUNT_x_FMASK='0755' SAMBA_MOUNT_x_DMASK Welche Rechte sollen neu erzeugte Verzeichnisse in der eingemounteten Freigabe erhalten? Siehe dazu die Erklaerungen unter SAMBA_MOUNT_x_FMASK Die Variable kann wie folgt gefuellt werden: SAMBA_MOUNT_x_DMASK='0755' SAMBA_MOUNT_x_IOCHARSET Angabe des Character-Sets Mit SAMBA_MOUNT_x_IOCHARSET wird eingestellt, welches charset auf eisfair-Seite fuer die Umsetzung von Codepages zu Character-Sets fuer die x'te einzumountende Freigabe benutzt werden soll. Die Variable kann mit folgenden Werten gefuellt werden: iso8859-1 iso8859-2 iso8859-3 iso8859-4 iso8859-5 iso8859-6 iso8859-7 iso8859-8 iso8859-9 iso8859-14 iso8859-15 koi8-r koi8-ru utf8 Bei einer Environment-Einstellung wie LC_CTYPE='de_DE.UTF-8' sollte korrespondierend SAMBA_MOUNT_x_IOCHARSET='utf8' gesetzt werden - anderenfalls SAMBA_MOUNT_x_IOCHARSET='iso8859-15' Der naechste Eintrag im Menue Samba Configuration Handling heisst Show all Samba Variables und gibt ausfuehrliche Informationen zur aktiven Konfiguration aus. Dafuer werden diese Informationen gesammelt und gemeinsam angezeigt. Zur Zeit wird der Inhalt der Datei /etc/user.map ausgegeben, in welcher Windows-Benutzer auf eisfair-Benutzer umgesetzt werden, sowie alle von Samba verwendeten Parameter der Datei /etc/smb.conf und auch alle Voreinstellungen von Samba, die dort nicht explizit gesetzt wurden aber trotzdem wirksam sind. Der naechste Eintrag im Menue Samba Configuration Handling heisst Samba Advanced configuration file handling und ist weitgehend selbsterklaerend. Samba-Service-Menue Punkt 3: Samba User Handling Hier finden wir folgende Menue-Punkte: 1: List Samba User 2: Add Samba User 3: Remove Samba User 4: Activate Existing Samba User 5: Deactivate Existing Samba User 6: Change Samba Password of existing Samba User 0: Exit Um sich einen Ueberblick ueber schon existierende Samba-User zu verschaffen, waehlt man 1: List Samba User Zusaetzlich zum Namen wird die UID des dem Samba-User zugeordneten eisfair-Users (es koennen nur Samba-User angelegt werden, die schon als eisfair-User existieren), der Status des Passwortes (gesetzt oder nicht) und der augenblickliche Status des Samba-Accounts (aktiviert oder nicht) ausgegeben. Damit die Benutzer der Windows-Clients den Sambaserver nutzen koennen, muessen sie beim Sambaserver bekannt sein. Als Samba-User koennen nur bereits bekannte (angelegte) User des eisfair-Systems angelegt werden. Moechte man also einen Samba-User anlegen, der noch nicht als eisfair-User existiert, so wird das nicht gelingen! eisfair-User werden nicht im Samba-Menue angelegt, sondern im eisfair-Setup-Menue unter 4: User administration 2: Add a new user Wenn man sicher ist, dass der entsprechende eisfair-User existiert, kann man unter Add Samba User2: Add Samba User die Samba-User anlegen. Hier werden Benutzername und das Passwort des anzulegenden Users abgefragt. Das sind die Daten, mit denen man sich am Windows-Client anmeldet. Ein paar Hinweise dazu: Es ist unbedingt der User "root" als Samba-User anzulegen (als eisfair-User existiert "root" schon). Fuer jeden Benutzer muss bei der Windows-Anmeldung zwingend ein Passwort hinterlegt sein und der Samba-User muss das identische Passwort haben! Unter Windows XP sollte unbedingt die schnelle Benutzerumschaltung deaktiviert werden. Benutzernamen mit Leerzeichen kann man beim Anlegen der Samba-User genauso wenig verwenden, wie bei den eisfair-Usern. Verwendet man solch einen Namen auf seinem Windows-Client zur Anmeldung, muss man einen Namen ohne Leerzeichen als eisfair-User und als Samba-User einrichten und zu diesem Namen hier ein Passwort definieren. Siehe dazu: SAMBA_USERMAP_N Um User als Samba-User zu entfernen, waehlt man den Eintrag 3: Remove Samba User und gibt den Namen des zu entfernenden Samba-Users ein. Dabei wird nach Angabe des Usernamens der entsprechende Samba-User geloescht (das bezieht sich nicht auf den Account auf der Ebene des eisfair-Systems, sondern nur auf Samba). Um einen schon angelegten aber voruebergehend deaktivierten Samba-User zu aktivieren, waehlt man 4: Activate Existing Samba User Noch einmal: Man kann nur schon als System-User und Samba-User angelegte User aktivieren! Das ist nur notwendig, wenn ein User voruebergehend deaktiviert worden ist. Um einen schon angelegten (und damit automatisch aktivierten) Samba-User zu deaktivieren, waehlt man 5: Deactivate Existing Samba User Noch einmal: Man kann nur schon als System-User und Samba-User angelegte User deaktivieren! Damit wird nur der Zugriff ueber Samba ausgeschlossen. Das macht nur Sinn, wenn der User zeitweise keinen Zugriff ueber die Netzwerkumgebung erhalten soll. 6: Change Samba Password of existing Samba User Hiermit kann das Samba-Passwort existierender Samba-User geaendert werden. Samba-Service-Menue Punkt 4: Samba Server Handling Dieser Punkt des Samba-Service-Menues oeffnet ein Untermenue mit den folgenden Moeglichkeiten: 1: Show Status of Samba 2: Stop Samba 3: Stop Samba delayed 4: Start Samba 5: Restart Samba 6: Reload Samba 0: Exit Die Punkte sind selbsterklaerend. Der Unterschied zwischen 'Restart' und 'Reload' besteht darin, dass Samba bei 'Restart' komplett beendet und neu gestartet wird, waehrend 'Reload' nur die Konfiguration neu einliest - bestehende Verbindungen werden dabei nicht gekappt. Eine Ausnahme bilden die auf eisfair eingemounteten Freigaben anderer Rechner. Diese werden sowohl bei 'Restart' als auch bei 'Reload' beendet und wieder neu aufgebaut. Samba-Service-Menue Punkt 5: Samba Domain Handling Hier findet man folgende Menue-Punkte: 1: Samba PDC Workstation Configuration (NT, 2000, XP) 2: Add eisfair Samba Server into an Windows NT Domain 3: Save Samba SID to /root/MACHINE.SID 4: Restore Samba SID from /root/MACHINE.SID 0: Exit Samba PDC Workstation Configuration (NT, 2000, XP) 1: List Samba Workstations Mit dem ersten Punkt kann man sich die erzeugten Workstation-Accounts anzeigen lassen. 2: Add Samba Workstation Mit dem zweiten Punkt kann man manuell Workstation-Accounts anlegen, die fuer den Zugriff von Windows-NT-, Windows-2000- oder Windows-XP-Clients auf den als Primary Domain Controller (PDC) konfigurierten eisfair-Samba-Server benoetigt werden (Windows-9x-Clients muessen nicht eingetragen werden!). Da das fehleranfaellig ist (Gross- und Kleinschreibung der NETBIOS-Namen ist zu beachten), sollte man das aber lieber Samba selbst ueberlassen, welches bei korrekter Konfiguration diese Accounts automatisch erzeugt. 3: Remove Samba Workstation Der dritte Punkt erlaubt es, Workstation-Accounts zu loeschen; damit ist von diesen Clients aus kein Zugriff mehr auf den als PDC konfigurierten eisfair-Samba-Server moeglich. Das sollte man sich jedoch gut ueberlegen, denn auch wenn manuell wieder ein Account mit dem selben NETBIOS-Namen erzeugt wird, so ist es doch ein neuer Account und die Workstation kann sich erst wieder an der Domaene anmelden, wenn sie ihr neu hinzugefuegt wurde! Add eisfair Samba Server into an Windows NT Domain Hier kann man den eisfair-Rechner in eine Windows-NT-4.0-Domaene integrieren. Das ist nur sinnvoll, wenn man in seinem Netzwerk eine solche Domaene hat und die auf den eisfair-Samba-Server zugreifenden Benutzer in dieser Domaene authentifizieren moechte. Bevor man diesen Punkt ausfuehren kann, muss man auf dem Primary Domain Controller den eisfair-Rechner mit dem Server Manager unter dem Menue-Punkt Computer Neuer Computer als neuen Rechner hinzugefuegen (Maschinenkonto). Bei einer Windows-2000-Domaene muss ausserdem fuer dieses Maschinenkonto folgende Eigenschaft aktiviert werden: "Windows NT 3.5x/4.0-Computern die Verwendung dieses Kontos gestatten" Dann waehlt man den Eintrag Add eisfair Samba Server into an Windows NT Domain Hierbei ist zu beachten, dass zum erfolgreichen Hinzufuegen zur Domaene die Samba-Dienste gestoppt werden muessen! Beim Aufruf wird ueberprueft, ob Samba laeuft. Wenn das der Fall, wird das Skript mit einer entsprechenden Warnung beendet. Man sollte mit der Ausfuehrung also warten, bis keine Clients mehr auf den eisfair-Samba-Server zugreifen. Dann kann man Samba stoppen und diesen Menue-Punkt ausfuehren. Zuallererst wird dann der Benutzernamen und das Passwort des Administrator-Accounts auf dem Primary Domain Controller (NT 4.0) abgefragt, da nur dieser Maschinen zur Domaene hinzufuegen darf. Das Passwort wird aus Sicherheitsgruenden bei der Eingabe auf dem Bildschirm nicht angezeigt - man muss es also blind eintippen! Dann muss der NETBIOS-Name des Primary Domain Controllers (NT 4.0) angegeben werden und zum Schluss der Name der Domaene. Wenn alles geklappt hat, erhaelt man die erfreuliche Meldung Joined domain YYY. , wenn nicht Error connecting to XXX Unable to join domain YYY. , wobei XXX fuer den Namen des Primary Domain Controllers steht und YYY fuer den Namen der Domaene. Wenn man Erfolg hatte, muss nun noch die Samba-Konfiguration editiert werden (Edit Samba Configuration): Die Variable SAMBA_PASSWORD_SERVER muss mit dem NETBIOS-Namen des Primary Domain Controllers oder mit '*' gefuellt werden, siehe auch die Erlaeuterungen unter SAMBA_PASSWORD_SERVER. Save Samba SID to /root/MACHINE.SID Muss man irgendwann einmal den Hostnamen des eisfair-Rechners aendern und laeuft dieser als Primary Domain Controller, so hat das einen unschoenen Nebeneffekt: Clients , welche schon zur Domaene hinzugefuegt waren, koennen sich nicht mehr an dieser anmelden. Woran das liegt? Beim Hinzufuegen zur Domaene bekommt der Client vom PDC eine Sicherheits-ID mitgeteilt und speichert diese ab. Diese Sicherheits-ID wird aber von Samba nach einer Aenderung des Hostnamens neu generiert. Da nun die SID des PDC und der Clients nicht mehr uebereinstimmen, kann sich von den Clients niemand mehr an der Domaene anmelden. Normalerweise muss man nun alle Clients wieder muehsam neu in der Domaene anmelden: Jede einzelne Workstation muss temporaer in eine Arbeitsgruppe mit anderem Namen als dem Domaenen-Namen aufgenommen und hinterher wieder neu in die Domaene integriert werden. Das erfordert ein zweimaliges Booten der Clients und kann bei vielen Maschinen sehr zeitaufwendig werden... Eleganter ist daher folgende Methode: Vor einer Aenderung des Hostnamens von eisfair speichert man die SID und stellt diese hinterher wieder her. Mit diesem Menue-Punkt wird die vor den Blicken anderer zu schuetzende SID im Home-Verzeichnis von root in der Datei /root/MACHINE.SID abgespeichert. Restore Samba SID from /root/MACHINE.SID Hiermit wird die SID aus der Datei /root/MACHINE.SID in die Samba-Datenbank zurueckgesichert. Samba-Service-Menue Punkt 6: SMB Filesystem Handling Hier findet man: 1: List Mounted SMB Filesystems 2: Mount SMB Filesystems 3: Mount predefined SMB Filesystems 4: Dismount SMB Filesystems 0: Exit Diese Punkte sind dazu gedacht, Freigaben von SMB-Servern (das koennen Rechner fast beliebiger Betriebssysteme sein, die das SMB-Protokoll unterstuetzen) in das Dateisystem von eisfair einzumounten und wieder zu dismounten. 1: List Mounted SMB Filesystems Hier werden, wenn vorhanden, die eingemounteten Freigaben angezeigt. Den Mountpoint (das Verzeichnis, in welches gemountet wurde) findet man unter dem gleichnamigen Eintrag. 2: Mount SMB Filesystems Um diesen Punkt benutzen zu koennen, muss Samba gestartet sein. Ist das nicht der Fall, erhaelt man eine entsprechende Warnung und das Skript wird beendet. Laeuft Samba, wird zuerst der NETBIOS-Name des Rechners angegeben, dessen Freigabe man einbinden will. Diese Eingabe ist nicht case-sensitiv, was bedeutet, dass nicht auf die Gross- und Kleinschreibung geachtet werden muss. Wird der SMB-Server nicht gefunden, erhaelt man sofort eine entsprechende Fehlermeldung. Als naechstes ist der Name der Freigabe einzugeben. Auch diese Eingabe ist nicht case-sensitiv. Hier kann leider nicht geprueft werden, ob die Freigabe existiert, da je nach Einstellung ein Benutzername und ein Passwort fuer die Abfrage der Shares notwendig ist. Nun ist das Verzeichnis anzugeben, in welches man die Freigabe einmounten moechte. Hier ist ein absoluter Pfad im Dateisystem anzugeben. Solch ein Pfad muss immer mit einem '/', z.B.: /mountpoint beginnen! Das Verzeichnis wird automatisch erstellt, wenn es nicht vorhanden ist. Wenn es schon vorhanden ist, kann es nur benutzt werden, wenn sich keinerlei Dateien oder Verzeichnisse darin befinden. Ist das Verzeichnis nicht leer, erhaelt man eine Fehlermeldung. Ist das Verzeichnis nicht leer, weil man hier schon eine Freigabe eingemountet hat, erhaelt man die Moeglichkeit, die schon gemountete Freigabe zu trennen, um die neue Freigabe statt dessen einmounten zu koennen. Das sollte man nur tun, wenn man sicher ist, dass niemand mehr auf diese Dateien zugreift! Uebergeht man die Frage mit Enter, so wird als Mountpoint die Vorgabe /mountpoint verwendet. Nun muessen fuer den Zugriff Benutzername und Passwort angegeben werden, wenn diese fuer die Freigabe definiert wurden. Diese Angaben sind case-sensitiv! Das Passwort wird aus Sicherheitsgruenden bei der Eingabe auf dem Bildschirm nicht angezeigt - man muss es also blind eintippen! In naechsten Schritt wird abgefragt, ob die Freigabe nur lesbar (ro) oder auch schreibbar eingemountet werden soll (rw). Betaetigen von Enter verwendet die Voreinstellung 'rw'. Als naechstes wird gefragt, unter welcher User-Id die Freigabe gemountet werden soll. Betaetigen von Enter verwendet die Voreinstellung 'root'. Danach wird die Group-Id abgefragt. Auch hier uebernimmt ein einfaches Enter die Voreinstellung 'root'. In den naechsten Schritten folgen file mask, directory mask und iocharset. Wenn alle Angaben korrekt waren, kann man nun in dem Verzeichnis (Mountpoint) mit den Dateien arbeiten, als ob sie lokal auf dem Rechner liegen wuerden. Achtung: Wurden die Dateien ohne Schreibschutz freigegeben, kann man sie natuerlich auf dem entfernten Rechner loeschen, indem man sie im Dateisystem auf eisfair loescht. Loescht man z.B. das Verzeichnis, in welches die Freigabe eingemountet wurde, werden ohne Schreibschutz saemtliche Dateien dieser Freigabe auf dem entfernten Rechner geloescht! 3: Mount predefined SMB Filesystems Hiermit kann man in der Samba-Konfiguration vordefinierte Mounts einmountet, unabhaengig davon, ob sie aktiv sind oder nicht. 4: Dismount SMB Filesystems Hierueber kann man die eingemounteten Freigaben wieder dismounten. Man hat die Wahl zwischen zwei Optionen: 1. Option Alle Freigaben trennen. Dazu gibt man all ein. 2. Option Einzelne Freigaben trennen. Dazu gibt man die exakten Namen der Verzeichnisse an, in die sie gemountet wurden, getrennt durch ein Leerzeichen. Dazu ist es notwendig, auch das fuehrende '/' mit anzugeben. Die Eingabe ist case-sensitiv - Gross- und Kleinschreibung muss also beachtet werden, also z.B.: /mountpoint1 /MOUNTPOINT2 Samba-Service-Menue Punkt 7: Send Message to SMB Hosts Unter 6: Send Message to SMB Hosts kann man interaktiv Nachrichten an SMB-Hosts versenden. Bei Auswahl dieses Eintrags erscheint folgende Ausgabe: Send Message to SMB Hosts To which SMB Hosts the message should be send? Choice 1 -------- All SMB Hosts on configured Subnets on eisfair - type 'all'. Choice 2 -------- eisfair Samba Clients with active connections - type 'active'. Choice 3 -------- One ore more active SMB Hosts, type NETBIOS Names separated with a blank, for instance 'client1 client2': Wie man hier sieht, gibt es im ersten Schritt 3 Auswahlmoeglickeiten: 1. Das Versenden von Nachrichten an alle SMB-Rechner an den konfigurierten Netzen des eisfair-Rechners. Da Samba bei Erstellung seiner Konfiguration auf die Datei /etc/config.d/base zugreift, werden alle Netzwerkkarten, die hier konfiguriert sind, auch in die Samba-Konfiguration eingetragen. Hieraus wird nun die Information gewonnen, in welchen Netzen nach SMB-Rechnern gesucht werden muss und an alle diese Rechner (bis auf den eisfair-Rechner selbst) die noch zu definierende Nachricht verschickt. Dabei werden die ermittelten Broadcast-Adressen und die NETBIOS-Namen der Rechner ausgegeben, an die die Nachricht verschickt wurde. Um diese Option zu waehlen, ist all einzugeben. 2. Das Versenden von Nachrichten an alle eisfair-Samba-Clients mit aktiven Verbindungen zu eisfair - damit sind nicht alle Clients gemeint, die sich am Server angemeldet haben, sondern nur die, die wirklich noch Verbindungen zum Server offen halten. Hierzu ist active einzugeben. 3. Das Versenden von Nachrichten an einen oder mehrere aktive SMB-Hosts. Die Rechner sind mit ihren NETBIOS-Namen anzugeben. Mehrere Rechner muessen durch ein Leerzeichen getrennt angegeben werden. Wurden die erforderlichen Angaben gemacht, kommen wir zum 2. Schritt: Send Message to SMB Hosts Which Message should be send? For instance 'eisfair-Samba-Server is going down in 3 Minutes ...': Hier gibt man nun die Nachricht ein, die gesendet werden soll. Diese Nachricht wird nur auf Clients mit aktiviertem Nachrichtendienst ausgegeben. Der Nachrichtendienst ist auf Windows-NT, Windows-2000 und Windows XP normalerweise aktiviert und muss anderenfalls nachinstalliert/aktiviert werden. Unter Windows-9x-Clients wie Windows 98 oder Windows ME muss dazu das Programm WinPopUp laufen. Unter Windows Vista/7/8 existiert kein Nachrichtendienst mehr! Das Skript, welches hier verwendet wird, kann man auch per Kommandozeile mittels /var/install/bin/samba-netsend aufrufen. Samba-Service-Menue Punkt 7: Read Samba Documentation Mit diesem Menue-Punkt wird die hier vorliegende Dokumentation zum Lesen mittels more oder einem anderen konfigurierten Pager geoeffnet. more ist ein Programm, welches es erlaubt, auch laengere Textdateien, wie diese Dokumentation, komfortabel zu lesen. Mittels Leertaste blaettert man ganze Seiten weiter und mittels Entertaste einzelne Zeilen. Zum Verlassen der Dokumentation drueckt man die Taste 'q'. Client-Konfiguration Konfiguration der Windows-Clients Auf den Windows-Rechnern muss das Netzwerkprotokoll TCP/IP installiert und konfiguriert sein. Als Standardeinstellung ist unter Windows 9x/Me "NETBIOS over TCP/IP" aktiviert, das Protokoll, welches Samba benutzt. Unter Windows NT /2000 /XP /7 /8 muss diese Einstellung explizit vorgenommen werden! 4.1.1 WIN 9x/ME Das Protokoll TCP/IP muss installiert und konfiguriert werden. Als Standardeinstellung ist unter Windows 9x/Me "NETBIOS over TCP/IP" aktiviert, das Protokoll, welches Samba benutzt. Alle nicht genutzten Netzwerkprotokolle sollten entfernt werden, z.B. NETBUI, IPX/SPX, Fritz-Web, T-Online-Speedmanager usw. ... Die Datei- und Druckerfreigabe sollte installiert werden - damit kann man kontrollieren, ob der eigene Rechner im Netzwerk auftaucht. Der "Client fuer Microsoftnetzwerke" sollte installiert und konfiguriert werden. Die verschiedenen Clients muessen unterschiedliche NETBIOS-Namen erhalten: Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /Netzwerk /Lasche Identifikation /Rechnername muss ein im Netzwerk einmaliger NETBIOS-Name vergeben werden. Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /Lasche Identifikation /Arbeitsgruppe muss der Arbeitsgruppename identisch zu der Einstellung von Samba gewaehlt werden (SAMBA_WORKGROUP). Personal Firewalls sollten deaktiviert bzw. richtig konfiguriert sein: Die Ports 137-139 muessen freigeschaltet sein! Um Samba mit WIN9x zu nutzen, ist es sinnvoll, in der Systemsteuerung ein Benutzerprofil anzulegen. Das bringt neben der Vorbereitung auf Samba im Domaenen-Modus und damit verbundenen "Roaming Profiles" den Vorteil, dass bei mehreren Benutzern am Client-Rechner jeder seine eigenen Einstellungen fuer Desktop, Startmenue usw. einrichten kann. Ausserdem kann man hierbei nachholen, ein Passwort fuer seine Anmeldung zu vergeben. Laeuft Samba als PDC, so ist in den Eigenschaften des "Client fuer Microsoftnetzwerke" unter "Anmeldebestaetigung" ein Haken fuer "An Windows NT-Domaene anmelden" zu setzen, unter "Windows NT-Domaene" ist der Namen der Samba-Domaene anzugeben. Um die Benutzerkonten der Domaene fuer eigene Freigaben nutzen zu koennen, muss unter "Netzwerk /Zugriffssteuerung" von "Zugriffssteuerung auf Freigabeebene" auf "Zugriffssteuerung auf Benutzerebene" umgeschaltet werden. Die Benutzerkonten werden von Samba als PDC bezogen. Um die Benutzerliste beziehen zu koennen, muss man bereits als Domaenen-Benutzer angemeldet sein! WIN-NT please fill in Windows 2000 Das Protokoll TCP/IP muss installiert und konfiguriert werden. Folgende Dienste sind auf dem Rechner fuer Samba notwendig/sinnvoll: * Arbeitsstationsdienst * Computerbrowser * Nachrichtendienst * Server Alle nicht genutzten Netzwerkdienste sollten beendet und nicht automatisch gestartet werden, z.B. NETBUI, NWLink IPX/SPX, Fritz-Web, T-Online-Speedmanager. Der "Client fuer Microsoft-Netzwerke" sollte installiert und konfiguriert werden. Die verschiedenen Clients muessen unterschiedliche NETBIOS-Namen erhalten: Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Eigenschaften /Computername muss ein im Netzwerk einmaliger NETBIOS-Name vergeben werden. Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Eigenschaften /Arbeitsgruppe muss der Arbeitsgruppename identisch zu der Einstellung von Samba gewaehlt werden (SAMBA_WORKGROUP). Personal Firewalls sollten deaktiviert bzw. richtig konfiguriert sein: Die Ports 137-139 muessen freigeschaltet sein! Windows XP Das Protokoll TCP/IP muss installiert und konfiguriert werden. Folgende Dienste sind auf dem Rechner fuer Samba notwendig/sinnvoll: * Arbeitsstationsdienst * Computerbrowser * Nachrichtendienst * Server Alle nicht genutzten Netzwerkdienste sollten beendet und nicht automatisch gestartet werden, z.B. NETBUI, NWLink IPX/SPX, Fritz-Web, T-Online-Speedmanager usw. ... Der "Client fuer Microsoft-Netzwerke" sollte installiert und konfiguriert werden. Die verschiedenen Clients muessen unterschiedliche NETBIOS-Namen erhalten: Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Eigenschaften /Computername muss ein im Netzwerk einmaliger NETBIOS-Name vergeben werden. Unter /Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Eigenschaften /Arbeitsgruppe muss der Arbeitsgruppename identisch zu der Einstellung von Samba gewaehlt werden (SAMBA_WORKGROUP). Personal Firewalls sollten deaktiviert bzw. richtig konfiguriert sein: Die Ports 137-139 muessen freigeschaltet sein! Einrichtung der Windows-Clients fuer den Druck ueber Samba Um ueber Samba auf an eisfair angeschlossene lokale Drucker oder auf Remote-Drucker oder auf die speziellen Freigaben von eisfax oder von PDF-Druckern drucken zu koennen, muessen die Client-Rechner dafuer konfiguriert werden. Dafuer sind folgende Schritte notwendig: Ausdruck auf physikalisch vorhandene Drucker 1. Fuer den Ausdruck auf physikalisch vorhandene Drucker wurde mindestens ein funktionstuechtiger Drucker an eine funktionstuechtige parallele oder USB- Schnittstelle des eisfair-Rechners angeschlossen oder es wurde der entsprechende Remotedrucker korrekt im Netzwerk verfuegbar gemacht und konfiguriert (bitte konsultiert dazu die entsprechende Handbuecher oder Webseiten, denn ich kenne Eure Drucker nicht!). 2. Es wurde das Paket lprng von mir installiert: Package administration Install new package Printer and File Services Line Printer Daemon 3. Das Paket lprng wurde korrekt konfiguriert. 4. Die weitere Konfiguration ist unter "Weitere Konfiguration" beschrieben. Ausdruck auf die speziellen Druckerfreigaben von eisfax und von PDF-Druckern zur Erstellung von PDF-Dateien 1. Fuer den Ausdruck auf die Freigabe von eisfax muss das Paket eisfax installiert und korrekt konfiguriert worden sein. 2. Ausserdem ist ein installiertes Ghostscript ab Version 1.0.2 notwendig. 3. Fuer den Ausdruck auf die Freigaben von PDF-Druckern muss das Paket Ghostscript ab Version 1.0.2 installiert sein. 4. Die weitere Konfiguration ist unter "Weitere Konfiguration" beschrieben. Weitere Konfiguration 1. Es wurde hinterher eine neue Sambakonfiguration ueber das Samba-Service-Menue erstellt (Hinweise dazu finden sich unter Punkt 3.2.2) 2. Dabei wurde entweder SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' oder SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' gewaehlt. Bei SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' sind die lokalen Druckernamen fuer Parallel-Drucker beginnend mit pr1, die lokalen USB-Drucker beginnend mit usbpr1 und die entfernten Druckernamen beginnend mit repr1 durchnummeriert, bei SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='yes' habt Ihr die Druckernamen mittels SAMBA_PRINTER_x_NAME selbst bestimmt. Nun lokalisiert man ueber die Netzwerkumgebung den eisfair-Server und wechselt per Doppelklick auf seinen Namen dort hin. Wenn alles korrekt konfiguriert wurde, sind neben den normalen Freigaben auch die eisfair-Drucker hier zu sehen, deren Namen davon abhaengen, ob man bei SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION 'yes' oder 'no' gewaehlt hat - siehe oben. Um einen Treiber fuer einen freigegebenen Samba-Drucker auf dem Client zu installieren, fuehrt man einen Doppelklick auf den entsprechenden Samba-Drucker aus. Hat man vorher Drucker-Treiber fuer die automatische Installation auf eisfair hochgeladen (siehe weiter unten), wird automatisch der passende Drucker-Treiber installiert. Anderenfalls wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Es wurde kein Treiber gefunden. Im Netzwerk wurde kein Treiber gefunden. Klicken Sie auf OK um manuell nach Treibern zu suchen. Klicken Sie andernfalls auf Abbrechen, und setzen Sie sich mit dem Netzwerkadministrator in Verbindung, oder sehen Sie auf der Webseite des Druckerhersteller nach." Hier ist "OK" auszuwaehlen! Damit oeffnet sich der Assistent fuer die Drucker-Treiber-Installation. Die weiteren Einstellungen sind vom Betriebssystem abhaengig: Windows 9x/Me: Hier waehlt man auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus und bestaetigt mit "Weiter". Fuer eisfax- und PDF-Drucker muss hier zwingend ein Postscript-Druckertreiber ausgewaehlt werden. Ich arbeite erfolgreich mit dem Apple Color LW 12/660 PS (Farbe) oder dem Apple LaserWriter 16/600 PS (Schwarz/Weiss). Fuer PDF-Drucker ist es aber wahrscheinlich einfacher, als Treiber den im Verzeichnis /public/ghostscript_pdf_drivers liegenden Treiber anhand seiner inf-Datei auszuwaehlen. Auf dem naechsten Konfigurationsbildschirm aktiviert man, wenn gewuenscht, dass dieser Drucker der Standard-Drucker unter Windows werden soll. Nach dem unvermeidlichen Klick auf "Weiter" verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden soll. Nach Betaetigen von "Fertigstellen" und dem Kopieren der Treiberdateien erscheint ein neues Icon fuer diesen Drucker im Druckerordner. Auf der Lasche "Details" sind ausserdem die "Spool-Einstellungen" zu bearbeiten, man setzt dort "Druckauftraege in Warteschlange stellen (Druckvorgang schneller)" und "Druck nach letzter Seite beginnen". Unter Datenformat waehlt man "RAW" und setzt ausserdem "Bidirektionale Unterstuetzung deaktivieren". Im Druckertreiber fuer eisfax setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Postscriptoptionen die TrueType-Downloadoption auf "Bitmap". Im Druckertreiber fuer die PDF-Drucker setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Grafik/TrueType-Schriftart "Als Softfont in den Drucker laden". In Optionen fuer Dokument/PostScript-Optionen setzt man die TrueType-Downloadoption auf "Umriss", die PostScript-Ausgabeoption auf "Portabilitaet optimieren". Jetzt uebernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflaeche "Uebernehmen" und verlaesst das komplette Konfigurationsfenster ueber "OK", da Windows 9x/Me die Einstellungen sonst nicht korrekt abspeichert. Windows NT 4.0/2000/XP: Hier waehlt man auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus und bestaetigt mit "Weiter". Fuer eisfax- und PDF-Drucker muss hier zwingend ein Postscript-Druckertreiber ausgewaehlt werden. Ich arbeite unter Windows 2000 erfolgreich mit dem Apple Color LW 12/660 PS (Farbe) oder dem Apple LaserWriter 16/600 PS (Schwarz/Weiss). Unter Windows-NT-4.0 ist der HP Laserjet 9000 anscheinend besser geeignet. Fuer PDF-Drucker ist es aber wahrscheinlich einfacher, als Treiber den im Verzeichnis /public/ghostscript_pdf_drivers liegenden Treiber anhand seiner inf-Datei auszuwaehlen. Auf dem naechsten Konfigurationsbildschirm aktiviert man, wenn gewuenscht, dass dieser Drucker der Standard-Drucker unter Windows werden soll. Nach dem unvermeidlichen Klick auf "Weiter" verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden soll. Nach Betaetigen von "Fertigstellen" und dem Kopieren der Treiberdateien erscheint ein neues Icon fuer diesen Drucker im Druckerordner. Auf der Lasche "Anschluesse" deaktiviert man "Bidirektionale Unterstuetzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" betaetigt man die Schaltflaeche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor" "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlaesst diese Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Haekchen bei "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen). Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ueber Spooler drucken, um Druckvorgaenge schneller abzuschliessen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt werden. Im Druckertreiber fuer eisfax setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Postscriptoptionen die TrueType-Downloadoption auf "Bitmap". Im Druckertreiber fuer die PDF-Drucker setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Grafik/TrueType-Schriftart "Als Softfont in den Drucker laden". In Optionen fuer Dokument/PostScript-Optionen setzt man die TrueType-Downloadoption auf "Umriss", die PostScript-Ausgabeoption auf "Portabilitaet optimieren". Jetzt uebernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflaeche "Uebernehmen" und verlaesst das komplette Konfigurationsfenster ueber "OK", da Windows NT 4.0/2000/XP die Einstellungen sonst nicht korrekt abspeichert. Windows Vista/7: Hier waehlt man auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus und bestaetigt mit "Weiter". Fuer eisfax- und PDF-Drucker muss hier zwingend ein Postscript-Druckertreiber ausgewaehlt werden. Einige User arbeiten unter Windows 7 erfolgreich mit dem Xerox Phaser 6120 PS. Fuer PDF-Drucker ist es aber wahrscheinlich einfacher, als Treiber den im Verzeichnis /public/ghostscript_pdf_drivers liegenden Treiber anhand seiner inf-Datei ueber "Datentraeger" auszuwaehlen. Auf dem naechsten Konfigurationsbildschirm aktiviert man, wenn gewuenscht, dass dieser Drucker der Standard-Drucker unter Windows werden soll. Nach dem unvermeidlichen Klick auf "Weiter" verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden soll. Nach Betaetigen von "Fertigstellen" und dem Kopieren der Treiberdateien erscheint ein neues Icon fuer diesen Drucker im Druckerordner. Auf der Lasche "Anschluesse" deaktiviert man "Bidirektionale Unterstuetzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" betaetigt man die Schaltflaeche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor" "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlaesst diese Dialogbox mit "OK". Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ueber Spooler drucken, um Druckvorgaenge schneller abzuschliessen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt werden. Im Druckertreiber fuer eisfax setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Postscriptoptionen die TrueType-Downloadoption auf "Bitmap". Im Druckertreiber fuer die PDF-Drucker setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Grafik/TrueType-Schriftart "Als Softfont in den Drucker laden". In Optionen fuer Dokument/PostScript-Optionen setzt man die TrueType-Downloadoption auf "Umriss", die PostScript-Ausgabeoption auf "Portabilitaet optimieren". Jetzt uebernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflaeche "Uebernehmen" und verlaesst das komplette Konfigurationsfenster ueber "OK". Windows 8/8.1/10: Hier waehlt man auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus und bestaetigt mit "Weiter". Fuer eisfax- und PDF-Drucker muss hier zwingend ein Postscript-Druckertreiber ausgewaehlt werden. Bisher ist mir nicht bekannt, welcher Treiber fuer Windows 8/8.1/10 geeignet ist. Testet deswegen die Beschreibung fuer PDF-Drucker auch mit eisfax und gebt Feedback. Fuer PDF-Drucker sollte man als Treiber den im Verzeichnis /public/ghostscript_pdf_drivers liegenden Treiber anhand seiner inf-Datei ueber "Datentraeger" auswaehlen. Auf dem naechsten Konfigurationsbildschirm aktiviert man, wenn gewuenscht, dass dieser Drucker der Standard-Drucker unter Windows werden soll. Nach dem unvermeidlichen Klick auf "Weiter" verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden soll. Nach Betaetigen von "Fertigstellen" und dem Kopieren der Treiberdateien erscheint ein neues Icon fuer diesen Drucker im Druckerordner. Auf der Lasche "Anschluesse" deaktiviert man "Bidirektionale Unterstuetzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" betaetigt man die Schaltflaeche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor" "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlaesst diese Dialogbox mit "OK". Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ueber Spooler drucken, um Druckvorgaenge schneller abzuschliessen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt werden. Im Druckertreiber fuer eisfax setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Postscriptoptionen die TrueType-Downloadoption auf "Bitmap". Im Druckertreiber fuer die PDF-Drucker setzt man unter Druckeinstellungen/Erweitert/Grafik/TrueType-Schriftart "Als Softfont in den Drucker laden". In Optionen fuer Dokument/PostScript-Optionen setzt man die TrueType-Downloadoption auf "Umriss", die PostScript-Ausgabeoption auf "Portabilitaet optimieren". Jetzt uebernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflaeche "Uebernehmen" und verlaesst das komplette Konfigurationsfenster ueber "OK". Noch ein Hinweis dazu: Auf dem Windows-Rechner muss das Netzwerkprotokoll TCP/IP installiert und konfiguriert sein. Als Standardeinstellung muss dabei unter Windows "NETBIOS over TCP/IP" aktiviert sein, das Protokoll, welches Samba benutzt. Hinweise fuer fortgeschrittene User Hochladen von Druckertreibern fuer die automatische Installation Um bei groesseren Netzwerken die Installation der Druckertreiber zu vereinfachen und dem Netzverwalter zu ersparen, per Turnschuh-Administration bei z.B. 400 Clients die Druckertreiber an jedem Arbeitsplatz von Hand zu installieren, ist es moeglich, mittels Samba eine automatische Treiberinstallation auf den Clients zu realisieren. Die Vorgehensweise ist dabei leider etwas kompliziert. Wer das hier nicht sehr genau liest, wird es nicht schaffen und ist selbst daran schuld. Mehr, als ich hier beschreibe, weiss ich auch nicht und kann deswegen in einem solchen Fall auch nicht helfen... Die vorliegende Beschreibung wurde mit Windows 2000 Workstation, Windows XP Professional und Windows 7 Ultimate erstellt, es kann also sein, dass etwaige Abweichungen bei Euch darauf zurueckzufuehren sind, dass Ihr andere Versionen einsetzt. Ihr muesst in diesem Fall also notgedrungen etwas improvisieren. Zu den Voraussetzungen: Der Upload der Treiber kann nur ueber NT-basierende Betriebssysteme vorgenommen werden. Dazu gehoeren Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows XP, Windows 7 und Windows 8. Der Benutzer, welcher die Treiber hochladen will, muss ueber Samba zwingend mit der User-ID (UID) 0 bei eisfair angemeldet sein. Die UID 0 hat neben dem User "eis" vor allem der User "root". Laesst man seinen Windows Benutzernamen per /etc/user.map auf den User "root" mappen und ist der User "root" als Samba-Benutzer angelegt worden, hat man diese Voraussetzung also schon einmal erfuellt. Die /etc/user.map setzt in der Standardeinstellung den Windows-User "Administrator" auf den eisfair-User "root" um: root = "Administrator" Auf dem NT-basierenden Client, von welchem aus die Druckertreiber hochgeladen werden sollen, muessen die entsprechenden Treiber schon einmal installiert worden sein, da man sich hiermit erspart, die relevanten Treiberdateien muehsam zu extrahieren und selbst zusammenzustellen. Wurde der Druckertreiber dabei fuer den Zugriff auf den Netzwerkdrucker an eisfair eingerichtet, muss der Drucker selbst aber aus dem Druckerordner geloescht werden (ohne die Treiberdateien loeschen zu lassen), da ein Upload nur funktioniert, wenn die Zuordnung des lokalen Treibers zum Netzwerkdrucker an eisfair auf dem Client nicht mehr existiert! In den Drucker-Freigaben muss die Variable SAMBA_PRINTER_x_CLIENTDRIVER auf 'no' gesetzt sein, da eben nicht der lokale Treiber auf dem Client verwendet werden soll. Daraus ergibt sich, dass die automatische Samba-Konfiguration per SAMBA_MANUAL_CONFIGURATION='no' nicht genutzt werden kann! Ich erwaehne es ungern - aber da es wahrscheinlich doch wieder Leute gibt, denen das nicht klar ist: Um erfolgreich Treiber hochladen zu koennen, muss Samba gestartet sein ;o) Nach diesen Vorbereitungen kann der Upload beginnen. Windows 2000: Man lokalisiert ueber die Netzwerkumgebung den eisfair-Server und wechselt per Doppelklick auf seinen Namen dort hin. Jetzt navigiert man zum Verzeichnis "Drucker", in dem man alle durch Samba angebotenen Drucker sieht. Nun markiert man den Drucker, fuer welchen man einen Treiber hochladen will und waehlt im Kontextmenue (rechte Maustaste) den Punkt "Eigenschaften" aus. Daraufhin wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Die Geraeteeinstellungen koennen nicht angezeigt werden. Der Treiber fuer den angegebenen Drucker ist nicht installiert. Es werden nur Spoolereigenschaften angezeigt. Moechten Sie den Treiber jetzt installieren?" Hier ist "Nein" auszuwaehlen! Bei Manipulationen in dem folgenden Eigenschafts-Dialog bitte nicht in Panik geraten, wenn der Zugriff sehr lange dauert (die Lasche "Anschluesse" ist z.B. so ein Kandidat, auch das Schliessen des kompletten Dialoges mittels "OK"). Der Rechner ist nicht abgestuerzt, es dauert nur etwas... Auf der Lasche "Erweitert" kann nun mit "Neuer Treiber" der korrekte Treiber fuer den Drucker auswaehlt und hochgeladen werden. Dazu bestaetigt man die erste Seite des Assistenten mit "Weiter", waehlt auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus, navigiert nach dem Klick auf "Weiter", "Fertigstellen" und "OK" mittels "Durchsuchen" zum Windows-Verzeichnis (%WINDIR%) und dort zum Verzeichnis INF, also z.B. nach C:\WINNT\INF und laedt per Klick auf "Oeffnen" und "OK" den Treiber hoch. Eventuell muss dabei noch die Installation eines unsignierten Treibers zugelassen werden. Dann schliesst man den kompletten Eigenschaften-Dialog mit "OK", was sehr lange dauern kann. Windows XP: Man lokalisiert ueber die Netzwerkumgebung den eisfair-Server und wechselt per Doppelklick auf seinen Namen dort hin. Jetzt navigiert man zum Verzeichnis "Drucker und Faxgeraete", in dem man alle durch Samba angebotenen Drucker sieht. Nun markiert man den Drucker, fuer welchen man einen Treiber hochladen will, und waehlt im Kontextmenue (rechte Maustaste) den Punkt "Eigenschaften" aus. Daraufhin wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Der Druckertreiber '' ist nicht installiert. Auf manche Druckereigenschaften kann ohne die Installation des Druckertreibers nicht zugegriffen werden. Moechten Sie den Treiber jetzt installieren?" Hier ist "Nein" auszuwaehlen! Bei Manipulationen in dem folgenden Eigenschafts-Dialog bitte nicht in Panik geraten, wenn der Zugriff sehr lange dauert (die Lasche "Anschluesse" ist z.B. so ein Kandidat, auch das Schliessen des kompletten Dialoges mittels "OK"). Der Rechner ist nicht abgestuerzt, es dauert nur etwas... Auf der Lasche "Erweitert" kann nun mit "Neuer Treiber" der korrekte Treiber fuer den Drucker auswaehlt und hochgeladen werden. Dazu bestaetigt man die erste Seite des Assistenten mit "Weiter", waehlt auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus, und waehlt dann "Weiter", "Fertigstellen", um den Kopiervorgang zu starten. Eventuell muss dabei noch die Installation eines unsignierten Treibers zugelassen werden. Dann schliesst man den kompletten Eigenschaften-Dialog mit "OK", was sehr lange dauern kann. Treiber fuer Betriebssysteme, die nicht NT-basiert sind, wie Windows 9x/Me, muessen ueber die Lasche "Freigabe" und dort ueber "Zusaetzliche Treiber" hochgeladen werden. Das ist sehr viel komplizierter, da man dabei Zugriff auf eine Partition dieses Betriebssystems mit dem dort installierten Treiber haben muss. Den Weg mit einem installierten Treiber und dem Inf-Verzeichnis kann man sich sparen, wenn man alle benoetigten Treiberdateien und die inf-Datei des Druckertreibers in ein Verzeichnis kopiert. Mir ist leider kein einfaches Verfahren bekannt, die relevanten Dateien fuer seinen Treiber zu extrahieren. Windows 7: Man lokalisiert ueber die Netzwerkumgebung den eisfair-Server und wechselt per Doppelklick auf seinen Namen dort hin. Wenn in den Ordner-Optionen "Immer Menues anzeigen" aktiviert ist, sieht man im Menue einen Eintrag "Remotedrucker anzeigen". Wenn nicht, ist das Menue mit der Alt-Taste einzublenden. Dann waehlt man "Remotedrucker anzeigen" aus und sieht darin alle durch Samba angebotenen Drucker. Nun markiert man den Drucker, fuer welchen man einen Treiber hochladen will, und waehlt im Kontextmenue (rechte Maustaste) den Punkt "Eigenschaften" aus. Daraufhin wird folgende Fehlermeldung angezeigt: "Der Druckertreiber '' ist nicht installiert. Auf manche Druckereigenschaften kann ohne die Installation des Druckertreibers nicht zugegriffen werden. Moechten Sie den Treiber jetzt installieren?" Hier ist "Nein" auszuwaehlen! Bei Manipulationen in dem folgenden Eigenschafts-Dialog bitte nicht in Panik geraten, wenn der Zugriff sehr lange dauert (die Lasche "Anschluesse" ist z.B. so ein Kandidat, auch das Schliessen des kompletten Dialoges mittels "OK"). Der Rechner ist nicht abgestuerzt, es dauert nur etwas... Auf der Lasche "Erweitert" kann nun mit "Neuer Treiber" der korrekte Treiber fuer den Drucker auswaehlt und hochgeladen werden. Dazu bestaetigt man die erste Seite des Assistenten mit "Weiter", waehlt auf der linken Seite den Druckerhersteller und auf der rechten Seite den Druckertyp aus, und waehlt dann "Weiter", "Fertigstellen", um den Kopiervorgang zu starten. Eventuell muss dabei noch die Installation eines unsignierten Treibers zugelassen werden. Dann schliesst man den kompletten Eigenschaften-Dialog mit "OK", was sehr lange dauern kann. Treiber fuer Betriebssysteme, die nicht NT-basiert sind, wie Windows 9x/Me, muessen ueber die Lasche "Freigabe" und dort ueber "Zusaetzliche Treiber" hochgeladen werden. Das ist sehr viel komplizierter, da man dabei Zugriff auf eine Partition dieses Betriebssystems mit dem dort installierten Treiber haben muss. Den Weg mit einem installierten Treiber und dem Inf-Verzeichnis kann man sich sparen, wenn man alle benoetigten Treiberdateien und die inf-Datei des Druckertreibers in ein Verzeichnis kopiert. Mir ist leider kein einfaches Verfahren bekannt, die relevanten Dateien fuer seinen Treiber zu extrahieren. Hinweise zur Fehlersuche Bei Fehlern bitte ueberpruefen: * Client fuer Microsoftnetzwerke installiert und konfiguriert? * Protokoll TCP/IP installiert und konfiguriert? * alle unnoetigen Netzwerkprotokolle entfernt (NETBUI, IPX/SPX, Fritz-Web, T-Online-Speedmanager)? * den verschiedenen Rechnern verschiedene (NetBIOS!-)Namen gegeben? * Datei -und Druckerfreigabe installiert? * Personal Firewalls und Windows-eigene Firewall richtig konfiguriert oder deaktiviert (Ports 137-139 muessen freigeschaltet sein!)? * NetBIOS ueber TCP/IP konfiguriert (nur ab Win2k notwendig)? * identischen Arbeitsgruppennamen auf allen Rechnern konfiguriert? Thomas Bork 2018-08-03